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Nullnummer gegen Chiasso: SC Kriens erreicht das Minimalziel

Im Abstiegskampfduell gegen Chiasso gelingt dem SC Kriens kein Tor. Nach dem 0:0 zeigen sich die Krienser jedoch nicht unzufrieden – obwohl man weite Teile des Spiels dominiert hat.
Raphael Gutzwiller
Der Krienser Edmond Selmani (in Grün) im Zweikampf in Chiassos Strafraum. (Bild: Jakob Ineichen (Kriens, 28. April 2019))

Der Krienser Edmond Selmani (in Grün) im Zweikampf in Chiassos Strafraum. (Bild: Jakob Ineichen (Kriens, 28. April 2019))

In einigen Partien braucht es nur eine Szene, um das Spiel zu entscheiden. Manchmal ist es eine Einzelaktion, manchmal ein Zufallstreffer – und manchmal ist es ein Tor nach einer Standardsituation. Im Wissen darum fluchte der Krienser Trainer Bruno Berner in jener 94. Spielminute, als Nikola Mijatovic seinen Gegenspieler ausserhalb des Krienser Strafraums zu Fall brachte. Chiassos Sofian Bahloul setzte den Ball, zirkelte den Ball tatsächlich über die Mauer – doch Torhüter Simon Enzler konnte den Ball noch über die Latte lenken. Die Null blieb, das Spiel war wenig später zu Ende.

Und so zeigten sich die Krienser nach dem Schlusspfiff über dieses 0:0 nicht unglücklich. «Wir können zufrieden sein, dass der Abstand auf Chiasso noch immer fünf Punkte beträgt», meinte Enzler. Nicht nur in dieser letzten Aktion brauchte es ihn in ­guter Form. So etwa in der 48. Minute, als Josipovic alleine vor ihm auftauchte. Chiasso legte auch noch Unvermögen an den Tag, etwa als Sebastian Malinowski in der 87. Minute eine Riesenchance vergab.

Kriens dominierte, Chiasso lauerte auf Konter

Dennoch waren die Krienser über weite Strecken dieses Abstiegskampfduells das bessere und gefährlichere Team gewesen. «In der zweiten Hälfte lag ein Tor für uns in der Luft», stellte Berner fest. Siegrist (80.) und Dzonlagic (84.) konnten die hochkarätigen Chancen aber nicht nutzen. Nach einer Startphase, in der das auf vier Positionen veränderte Team Mühe bekundete, steigerte sich der SCK kontinuierlich. Kriens dominierte die Partie, Chiasso lauerte auf Konter und hoffte auf den Lucky-Punch. Wie eingangs erwähnt, wäre das fast gelungen – FCL-Leihgabe Enzler konnte aber noch entscheidend halten.

Auch Topskorer Nico Siegrist (links) traf diesmal nicht. (Bild: Jakob Ineichen (Kriens, 28. April 2019))

Auch Topskorer Nico Siegrist (links) traf diesmal nicht. (Bild: Jakob Ineichen (Kriens, 28. April 2019))

Berner stellte nach der Partie fest, dass es wichtig sei, dass man wieder punkten konnte. «Wir haben das Minimalziel erreicht. Zuletzt haben wir zweimal verloren, darum wollten wir eine Reaktion zeigen. Insbesondere in der zweiten Hälfte ist uns dies gelungen.»

Durch das Remis bleibt der Abstiegskampf in der Challenge League eng. Kriens auf Rang sechs hat fünf Partien vor Saisonende fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten Chiasso. «Die Ausgangslage ist gut», befand Enzler. Recht hat er. Aber Achtung: In den letzten drei Saisonpartien trifft Kriens auf die drei Topteams Servette, Lausanne und Aarau. Punkte darf man da nicht einplanen. Somit wäre für Kriens am Freitag in Rapperswil ein Sieg dringend notwendig. Er wäre ein grosser Schritt in Richtung Ligaerhalt.

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