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Noch ist es keine Liebe

Der erste Auftritt Stan Wawrinkas an den Swiss Indoors nach vier Startniederlagen in Folge enttäuscht. Marco Chiudinelli schnuppert an der Sensation.
Christian Brägger/Basel

Das Gute vorweg, Turnierfavorit Stan Wawrinka (ATP 3) bleibt dieser Ausgabe der Swiss Indoors erhalten. Das ist nicht selbstverständlich für einen, der hier zuvor viermal seine Startpartie verloren hat. Auch weil gestern am späten Abend Aussenseiter Marco Chiudinelli (ATP 119) bei seiner zwölften Teilnahme im dritten Durchgang beim Stand von 4:3 zwei Breakbälle ungenutzt lässt, muss der Favorit zittern. Am Ende gewinnt Wawrinka den Satz 6:4 und steht nach 150 Minuten langem Kampf in der zweiten Runde. Doch der Romand muss sich morgen gegen Donald Young (ATP 83) steigern, sollte es doch noch klappen mit der Liebe zu diesem Turnier, an dem er sich immer so sehr abmüht.

In der Tat hätte es eine Art Wiedergutmachung werden sollen, sofern dies im Tennis überhaupt möglich ist. Oder zumindest der erste Akt davon, zumal Wawrinka hier topgesetzt ist und im Final erwartet wird. Auch wollte er hier zeigen, wie ihn der grosse Triumph an den US Open mental stärker, reifer gemacht hat. Nach dem ersten Durchgang, den Wawrinka im Tiebreak vor nicht ausverkauften Rängen verlor, sah man davon wenig und das Unheil kommen. Seine Körpersprache verhiess nichts Gutes, das Racket flog, er fluchte. Sollte ihm ein weiterer Basler vor der Sonne stehen, ausgerechnet jetzt, wo Roger Federer in seinem Wohnzimmer nicht antritt? Der dreifache Grand-Slam-Turniersieger steigerte sich, nicht erheblich zwar, den zweiten Satz gewann er 6:1, der Rest ist bekannt.

Raonic bereits ausgeschieden

Es wäre für das seit Jahren verwöhnte Basler Publikum wohl des Guten zu viel gewesen, wäre nach Milos Raonic (ATP 4) auch das zweite Zugpferd am selben Tag ausgeschieden: Der Kanadier war in drei Sätzen Ricardas Berankis (ATP 91) unterlegen.

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