NLB-Abschied mit einem Sieg gegen Schaffhausen

HANDBALL. Der HSC Kreuzlingen hat sich mit einem Sieg aus der NLB verabschiedet. Das Team von Interimstrainer Alexander Mierzwa besiegte den Tabellensiebten SG GS/Kadetten Espoirs Schaffhausen mit 32:27 (18:13).

Markus Rutishauser
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HANDBALL. Der HSC Kreuzlingen hat sich mit einem Sieg aus der NLB verabschiedet. Das Team von Interimstrainer Alexander Mierzwa besiegte den Tabellensiebten SG GS/Kadetten Espoirs Schaffhausen mit 32:27 (18:13).

Die Thurgauer steigen nach zwei NLB-Saisons mit dem punktgleichen Genf in die dritthöchste Spielklasse ab. Bitter ist für den HSCK die Tatsache, dass in den letzten vier Jahren die erreichte Punktzahl immer locker zum Klassenerhalt ausgereicht hatte. In diesem Jahr war die NLB aber so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr.

1.-Liga-Pläne stehen bereits

Die Relegation betrachtet man in der Grenzstadt aber nicht als Unglück. Vielmehr wollen die Kreuzlinger in der 1. Liga mit einem jungen, eigenen Team, ergänzt durch einige Routiniers, einen Neubeginn wagen. Mittelfristig möchte der HSCK wieder in die NLB zurückkehren. «Manchmal muss man auch einen Schritt zurückgehen, um danach zwei Schritte vorwärts machen zu können», ist Clubpräsident Patrick Müller überzeugt. Auch die Zusammenarbeit mit dem HC Romanshorn wolle man trotz des Abstiegs auf möglichst vielen Ebenen weiterführen.

Couragierter Auftritt belohnt

Es war ein erfreulicher Auftritt des HSCK zum Abschied aus der NLB. Die Thurgauer waren über die gesamten 60 Minuten das führende Team. Mit dem 18:13-Vorteil im Rücken starteten die Kreuzlinger zwar etwas verhaltener in die zweiten 30 Minuten, trafen danach aber dreimal in Folge. In der Schlussviertelstunde geriet das Team nie mehr in Bedrängnis.

Für vier Spieler war das 32:27 in Schaffhausen der letzte Auftritt im Dress des HSCK. Yves Petrig wechselt zum NLA-Team St. Otmar St. Gallen, wogegen die Zukunft von Torhüter Lukas Buff sowie Bozidar Nikocevic und Tarik Kasumovic noch nicht bekannt ist. Das gilt auch für Marcel Misteli, der aufgrund einer Knieverletzung nicht mehr zur Verfügung stand.