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NLA: Wieder nur Stückwerk

St. Otmar verliert das Auswärtsspiel gegen Leader Wacker Thun 24:29 und muss wohl erneut in die Abstiegsrunde. Die St. Galler kämpfen gegen den Favoriten tapfer, sind aber zu unkonstant.
Daniel Good
Auf verlorenem Posten: St. Otmars Amadeus Hedin bleibt in Thuns Abwehr hängen. (Bild: Benjamin Manser)

Auf verlorenem Posten: St. Otmars Amadeus Hedin bleibt in Thuns Abwehr hängen. (Bild: Benjamin Manser)

Daniel Good

St. Otmar spielte schon schlechter in dieser NLA-Saison. Die Ostschweizer leisteten dem heimstarken Leader aus Thun reichlich Widerstand. Zur Pause lag Wacker bloss 14:13 vorne. In der 36. Minute glich St. Otmar durch Igor Milovic zum 15:15 aus. Aber etwas später folgten zwei fatale Minuten für die St. Galler, die auf jeden Punkt angewiesen sind. Thun verschaffte sich einen 20:17-Vorsprung und geriet hernach nicht mehr in Gefahr, die Partie zu verlieren.

«Die Konzentration und die Kraft haben gefehlt», sagte Milovic, mit acht Treffern der erfolgreichste Torschütze der St. Galler, zur entscheidenden Phase des Spiels. St. Otmar unterlag schliesslich 24:29 und verlor im zehnten Saisonspiel zum siebten Mal. In Thun sind die St. Galler mittlerweile seit fast sieben Jahren ohne Sieg.

Die Chancen, die Finalrunde der besten sechs Teams zu erreichen, sind für St. Otmar nur noch von theoretischer Natur. «Wir werden kämpfen bis zum Schluss», sagt Milovic. Ihr nächstes Spiel tragen die St. Galler auswärts gegen den Spitzenclub Pfadi Winterthur aus.

Ein Fehlstart und eine Aufholjagd

Dass St. Otmar auch gegen starke Teams bestehen könnte, zeigten die St. Galler gestern trotz des Fehlstarts in die Partie. Bis zur zehnten Minute hatten sich die Ostschweizer einen 1:5-Rückstand eingehandelt. Dank mehr Geduld im Angriff fanden sie aber ins Spiel zurück. Auch ein 6:10 holten sie auf.

Eine Überraschung schien auf einen Schlag möglich zu werden. Die Heimmacht Thun taumelte. St. Otmar war jedoch nicht in der Lage, entscheidend zuzusetzen. Die Stilsicherheit fehlt den St. Gallern auch in dieser Saison. Vieles blieb gestern Stückwerk wie in den Partien zuvor. Auf gute Aktionen reihten sich einfache Fehler, die eine Mannschaft wie Thun eiskalt bestraft.

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