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NLA: Banics erfolgloser Einstand

Die Handballer von St. Otmar verlieren zwei Tage nach der Entlassung von Trainer Predrag Borkovic auswärts gegen GC Amicitia Zürich knapp 29:30.
Der frühere Spieler Vedran Banic ist nun Coach. (Bild: Michel Canonica)

Der frühere Spieler Vedran Banic ist nun Coach. (Bild: Michel Canonica)

Unglücklich hätten sie verloren, sagte Vedran Banic nach der knappen 29:30-Niederlage von St. Otmars Handballern bei GC Amicitia. Erst am Freitag hatte der Linkshänder, der seine Aktivkarriere im Sommer wegen einer Knieverletzung beenden musste, die Mannschaft nach der Entlassung des bisherigen Trainers Predrag Borkovic übernommen. Ein einziges Training hatte er als Vorbereitung zur Verfügung. «Da kann man noch keine grossen Veränderungen erwarten.»

Doch Ansätze zur Wende ­waren erkennbar. Die St. Galler Mannschaft kämpfte von Anfang an, handelte sich schon in den ersten Minuten zwei Verwarnungen ein und griff beherzt an. Gegen die bisher ebenfalls punktelosen Zürcher vermochte Banics Team gut mitzuhalten. Auffallend, wie oft der neue Coach bei seinem Début wechselte: Bis zur 15. Minute waren schon sämtliche Feldspieler aus der Start­formation ein erstes Mal ersetzt. «Jeder muss sein Maximum geben können und frisch sein», ­begründete Banic seine Taktik. Sie schien aufzugehen, denn die St. Galler liessen sich nicht abschütteln und konnten immer wieder ausgleichen. Ausgerechnet in Unterzahl gingen sie in der 40. Minute erstmals in Führung.

Siegtreffer neun Sekunden vor dem Spielende

Doch dann vergaben die Ostschweizer einige gute Chancen, und Adam Bakos realisierte mit seinem achten erfolgreichen Penalty neun Sekunden vor Schluss der animierten, fairen Partie den Siegtreffer. Der Verzweiflungswurf von Dominik Jurij, mit sechs Toren der beste Torschütze der St. Galler, zischte praktisch mit dem Schlusspfiff am Tor vorbei. Vedran Banic weiss, wo er in den nächsten Tagen und Wochen ansetzen will: «Wir haben einmal mehr zu viele Tore eingesteckt. Mehr als 24 dürfen es nicht sein.» Und er fügt an: «Ich glaube an das Team.» Aber Fakt ist: Zusammen mit Endigen bleibt seine Mannschaft vorläufig ohne Punkt am Tabellenende. (wr)

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