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Niggli und Hubmann holen sich Gold

An der Schweizer Meisterschaft im Nacht-OL in Wil stellten Simone Niggli und Daniel Hubmann die Konkurrenz in den Schatten. Mit grossem Vorsprung liefen die Weltmeister im Ziel ein.
Urs Schönenberger
Achtung, fertig, los! Die OL-Elite der Frauen macht sich auf in die tiefe Nacht. (Bilder: us)

Achtung, fertig, los! Die OL-Elite der Frauen macht sich auf in die tiefe Nacht. (Bilder: us)

ORIENTIERUNGSLAUF. Im Rennen der Damen zeichnete sich schon früh ein Sieg ab: Titelverteidigerin Simone Niggli durchlief als erste die Passage, welche vom Wald Nieselberg-Weidli zum Lindenhof führte. Auch im nachfolgenden urbanen Gebiet fand sie sich gut zurecht und legte auf der Sprint-Karte «Lindenhof» nochmals zu. Im Ziel hatte sie einen grossen Vorsprung von beinahe zwei Minuten auf Verfolgerin Helena Jansson (SWE). Silber ging an Judith Wyder (Zimmerwald), welche sich im Endspurt gegen die Drittplazierte Sara Lüscher (Winterthur) durchsetzte.

Nervös vor dem Start

Der Wettkampf von Daniel Hubmann verlief ähnlich wie jener von Simone Niggli. Obwohl er im Vorfeld etwas nervös gewesen sei, da er auf seinem Heimterrain unbedingt gewinnen wollte, kam auch Hubmann mit Vorsprung aus dem Wald zurück. Dieser war jedoch sogar so gross, dass er im Lindenhof an Tempo zurücknehmen konnte. «Ich erfuhr, dass ich grossen Vorsprung hatte und wusste, dass ich den Lauf gewinnen werde, wenn ich nichts mehr anbrennen lasse», erklärt der Lokalmatador. «Beim Zieleinlauf war dann alles klar und ich konnte ihn in vollen Zügen geniessen.» Die Nerven der zahlreich erschienenen Zuschauer wurden schliesslich doch noch strapaziert: Gleich vier Läufer erreichten zusammen den letzten Posten und setzten zum finalen Sprint an. Diesen gewann Matthias Kyburz (Möhlin) knapp vor dem letztjährigen Nacht-OL-Schweizer-Meister, Baptiste Rollier (Boudevilliers).

Martin Hubmann, der zweite OL-Profi aus der Region Wil, lief auf den sechsten Rang. Auch wenn er in seinen Heimwäldern gerne einen Podestplatz geholt hätte, gibt er sich zufrieden: «Ich hatte einen guten Lauf, jedoch konnte ich läuferisch gegen Schluss nicht mehr mithalten. Die anderen konnten einen Gang höher schalten als ich.»

Wegweisender Wettkampf

An der Nacht-OL-Schweizer-Meisterschaft konnten die Elite-Athleten das erste Mal in der Saison überprüfen, wo sie im Vergleich zur Konkurrenz stehen. «Mein Sieg an der Nacht-OL-Schweizer-Meisterschaft bildet einen guten Start in die kommende Saison mit Heim-Weltmeisterschaft», meint auch Daniel Hubmann. Auch Bruder Martin liegt die Heim-WM in Lausanne am Herzen – nachdem er im vergangenen Jahr den Sprung in die Weltelite geschafft hat, möchte er 2012 sein Weltmeisterschaftsdébut geben.

Grosses Teilnehmerfeld

Am Nachmittag wurde der Raiffeisen City-OL durchgeführt. Daran nahmen zusätzlich zu den 600 Teilnehmern, welche an der Nacht-OL-SM starteten, 100 Läufer teil. Die anwesenden Zuschauer konnten das Rennen der Elite im Lindenhof dank live GPS-Übertragung auf Grossleinwand mitverfolgen. Ganze 10 WM-Medaillengewinner waren am Event gestartet.

Daniel Hubmann lässt sich feiern.

Daniel Hubmann lässt sich feiern.

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