Niederlage zum Auftakt in den Playoff-Final

Die Red Lions Frauenfeld verloren auswärts das erste Spiel der Best-of-Five-Serie des NLB-Playoff-Finals gegen Skorpion Emmental Zollbrück mit 3:6 (0:1, 2:3, 1:2). Die Thurgauerinnen zeigten nicht ihr bestes Unihockey und haben heute Samstag die Möglichkeit auf Wiedergutmachung.

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UNIHOCKEY. Beide Equipen starteten verhalten ins erste Drittel. Nach einigem Abtasten auf beiden Seiten waren es die Gastgeberinnen, welche die Initiative ergriffen. Sie erhöhten den Druck und gingen nach fünf Minuten durch Regula Schori in Führung. Die Frauenfelderinnen fanden den Tritt besser, hatten aber noch keine gefährliche Torchance zu verzeichnen.

Im Mittelabschnitt zündeten die Emmentalerinnen ein regelrechtes Offensivfeuerwerk. Mit schnellem Konterspiel und präzisen Abschlüssen zogen sie innerhalb von fünf Minuten auf 4:0 davon. Sichtlich wachgerüttelt vom Torfestival der Gegnerinnen fanden auch die Red Lions das Mittel zum Torerfolg. Bis zur Pause verkürzte Frauenfeld auf 4:2. Zuerst traf Carole Breu in bekannter Manier, gefolgt von Andrea Ressnig, die mit einem Schuss aus der zweiten Reihe erfolgreich war.

Im letzten Drittel wollte das Frauenfelder Team alles versuchen, das Spiel noch zu wenden. Der Start gelang vielversprechend. Mary Gämperli schoss den umjubelten Anschlusstreffer zum 4:3. Die Partie war nun neu lanciert. Den aufkommenden Frauenfelderinnen setzte erneut Regula Schori ein Ende, indem sie den Zweitorevorsprung wiederherstellte. Die Red Lions ersetzten in der Folge die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin und kassierten kurz vor Schluss noch das 6:3 ins leere Tor.

«Während der ganzen Partie waren wir immer einen Schritt hinter den Gegnerinnen. Auch die Abschlüsse waren nicht optimal», sagt Red-Lions-Trainer Andreas Bänziger, der mit der Equipe im Stau stand und erst eine Dreiviertelstunde vor Spielbeginn ankam. Heute Samstag (16.00 Uhr, Kantihalle Frauenfeld) wollen die Red Lions die Serie ausgleichen. «Gross etwas ändern möchte ich nicht. Aber wir müssen konsequenter bei den Abschlüssen sowie in der Defensive sein. Und Emmental keine Chancen mehr geben», so Bänziger. (jh/b)

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