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NIEDERLAGE: Einbruch nach der Pause

St. Otmars NLA-Handballer verlieren mit dem 23:32 gegen Wacker Thun auch das zweite Saisonspiel und warten weiter auf den ersten Punktgewinn.
Fritz Bischoff
St.-Otmar-Spieler Amadeus John Axel Hedin versucht sich gegen zwei Thuner durchzusetzen. (Bild: Benjamin Manser)

St.-Otmar-Spieler Amadeus John Axel Hedin versucht sich gegen zwei Thuner durchzusetzen. (Bild: Benjamin Manser)

Fritz Bischoff

Wacker Thun bleibt für St. Otmar in der NLA auch in der neuen Saison ein ungeliebter und unbequemer Gegner. Mit der 23:32-Niederlage vor 550 Zuschauern in der Sporthalle Kreuzbleiche bewahrheitete sich das, was die Statistik im Vorfeld hatte erahnen lassen – die Berner Oberländer lassen sich von den St. Gallern nur ungerne die Punkte entreissen. In den 17 Partien der vergangenen vier Jahre siegte St. Otmar lediglich dreimal. Auch im jüngsten Vergleich waren die Gäste das bessere Team – insbesondere in der zweiten Halbzeit. Vor der Pause (12:14) konnten die Gastgeber das Spielgeschehen über weite Strecken ausgeglichen gestalten, in der 25. Minute glückte gar der Ausgleich zum 10:10.

Vom 15:16 zum 15:23

Nach dem Wechsel war die Spannung dann schnell einmal verflogen. Nach dem 15:16 in der 35. Minute gelang St. Otmar während mehr als zehn Minuten kein Treffer mehr, was Thun zur 23:15-Führung nutzte. Die Vorentscheidung war gefallen, die restliche Spielzeit verkam zur Pflichterfüllung. «Zu Beginn der zweiten Halbzeit war unsere Verteidigungsarbeit stark verbessert und auch die Motivation zum angestrebten deutlichen Sieg erkennbar», stellte Wackers bester Torschütze mit acht Treffern, Lenny Rubin, fest. Wichtig für das erfolgreiche Spiel der Berner war aber auch, dass sie ihre Fehlerquote tief hielten und mit schnellen Angriffsauslösungen zu einfachen Toren kamen. Bei den Ostschweizern war die Fehlerzahl rund dreimal höher und auch die Wurfausbeute genügte nicht hohen Ansprüchen.

«In der zweiten Halbzeit war nicht die Leistung eines einzelnen Spielers schlecht, sondern das ganze Team agierte ganz einfach schlecht.» Auf diesen selbstkritischen Nenner brachte Ondrej Zdrahala den Auftritt St. Otmars. Der 34-jährige Tscheche kam erstmals nach seiner Ellbogenverletzung wieder zum Einsatz. «Es ist für mich eine grosse Erleichterung, dass ich nach acht Monaten wieder spielen konnte. Ich bin auf gutem Weg, meine Karriere als Sportler fortsetzen zu können», fand der nach der ernüchternden Niederlage doch persönliche Pluspunkte.

Zdrahalas Rückkehr nach Ellbogenverletzung

Wie wichtig er für das Team ist, war nach seinem Spieleintritt in der 12. Minute sofort erkennbar. Die Aktionen wurden geordneter, zielgerichteter und torgefährlicher. Dass dem Regisseur aber im Vergleich zur Zeit vor seiner Verletzung noch Kraft und Energie fehlen, war normal. «Wir müssen aus den Niederlagen gegen Kadetten und gegen Wacker die positiven Punkte herausnehmen. Es war nicht alles schlecht.» In der Tat gab es durchaus auch Punkte, die die Zuversicht fördern können, doch in der Ganzheit blieb die Leistung St. Otmars gegen Wacker unbefriedigend und ohne Inspiration.

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