«Nicht wieder das Hirn ausschalten»

Nachgefragt

Drucken
Teilen

Nach zwei Heimniederlagen im Halbfinal gegen Horgen stehen Kreuzlingens NLA-Wasserballer mit dem Rücken zur Wand. Trainer Benjamin Redder hat die Zuversicht vor der vierten Playoff-Begegnung heute um 20 Uhr in Horgen nicht aufgegeben.

Was sagen Sie Ihrer Mannschaft vor dem heutigen, vierten Spiel am Zürichsee?

Dass wir in einen Kampf ziehen. Heute gibt es kein Taktieren und kein Zögern mehr. Denn wir wissen: Wenn wir uns diszipliniert an unseren Spielplan halten, dann geht er auch auf. Wir haben die bessere Mannschaft. Das macht den 1:2-Rückstand in der Best-of-5-Serie so frustrierend.

Was darf auf keinen Fall passieren?

Wir dürfen nicht wieder zwei Minuten vor Schluss das Hirn ausschalten. In den zwei Heimspielen haben einige Spieler ihren Verstand komplett über Bord geworfen. Dabei haben uns solche Dämlichkeiten schon im letzten Jahr die Finalteilnahme gekostet.

Mit dem verletzten Nationalgoalie Luca Henzi fehlt Ihnen ein Rückhalt. Wird diese Personalie entscheidend sein?

Es schwächt uns natürlich schon. Aber wir haben das grosse Glück, dass Ersatz Yannic Dudler seine Sache hervorragend macht. Er ist ja eigentlich ein Feldspieler und trainiert erst seit eineinhalb Wochen als Goalie. An ihm liegt es sicher nicht. (mat)