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«Nicht ich, es ist das Team»

Nachgefragt

Die Enttäuschung nach der Finalniederlage war im Lager des EHC Frauenfeld riesig. Als Profi unter Amateuren präsentierte sich nach Spielschluss Frauenfelds Trainer Emanuel Marbach. Er stellte sich geduldig den Fragen einheimischer wie auch auswärtiger Journalisten.

Manuel Marbach, die Frage muss gestellt sein: Wie gross ist Ihre Enttäuschung über die Niederlage im Finalspiel?

Die Enttäuschung ist riesig. Es ist jedoch nicht wichtig, wie ich mich fühle. Die Mannschaft sitzt jetzt in der Garderobe und einigen ist zum Heulen zu Mut. Das Team ist komplett leer. Dabei müsste es stolz sein. Stolz auf die grossartige Saisonleistung und stolz darauf, dass nur wenig gefehlt hat, um Schweizer-Amateur-Meister zu werden. Doch heute war Sion einfach besser, und das müssen wir anerkennen.

Was haben Sie mit dem Team gemacht, dass dieses eine solche, nie erwartete Leistung erbracht hat und sich gegen Schluss der Saison noch derart steigern konnte?

Ich habe lediglich das gemacht, was man von mir erwartet hat. Und zwar zusammen mit meinem Staff. Grossartiges hat in erster Linie die Mannschaft erbracht. Sie hat sich von Woche zu Woche gesteigert und verbessert. Da brauchte es von meiner Seite kein spezielles Rezept. Es war vielmehr das eindrückliche Kollektiv der Mannschaft, das uns so weit gebracht hat.

Was werden Sie nun am Montag tun?

Dasselbe wie meine Spieler. Ich werde wieder an meinem Arbeitsplatz sein. Wir sind alles Amateure, und das Leben geht auch nach heute weiter. (uno)

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