Nice und Favre ohne Chance auf das Wunder

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Fussball Lucien Favre muss sich auch in seiner zweiten Saison als Trainer von Nice mit der Teilnahme an der Europa League begnügen. Im Playoff zur Champions League scheiterte Nice deutlich an Napoli. Nach der 0:2-Niederlage in Neapel verlor Favres Mannschaft mit dem gleicher Ergebnis auch das Heimspiel. In der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Südfranzosen trotz eines grossen Aufwandes keine klare Torchance. Napoli beschränkte sich zuerst auf das Verwalten der Reserve. Kurz nach der Pause schwanden für den Dritten der letztjährigen Meisterschaft der Ligue 1 die letzten Chancen.

Napolis spanischer Stürmer José Callejon nahm einen Pass von Marek Hamsik an und überwand Goalie Yoan Cardinale mit einem platzierten Schuss. Kurz vor Schluss doppelte das Team mit einem Tor von Lorenzo Insigne nach. Napoli wird die Champions League nunmehr zum vierten Mal in den vergangenen sieben Jahren bestreiten können.

Sevilla erreicht die Gruppenphase

Der FC Sevilla wird nach seinen drei aufeinanderfolgenden Triumphen in der Europa League neuerdings in der Champions League heimisch. Wie 2016/17 werden die Andalusier in der Gruppenphase zu sehen sein. Danach werden sie weiter kommen wollen als vergangene Saison, als sie in den Achtelfinals an Leicester scheiterten. Die beiden Playoffspiele gegen den türkischen Emporkömmling Basaksehir Istanbul meisterte Sevilla jedoch nicht ganz souverän. Die neu vom Argentinier Eduardo Berizzo trainierte Mannschaft hatte in Istanbul 2:1 gewonnen. Im Rückspiel gelang den Türken, bei denen Gökhan Inler für die letzten rund zehn Minuten aufs Feld kam, nach 83 Minuten das 2:2. Sevilla hätte sich jetzt kein Gegentor mehr erlauben können. Es blieb jedoch bei diesem Resultat.

Kroatiens Meister Rijeka mit Stürmer Mario Gavranovic – der Tessiner spielte die ganze Partie – zog gegen Olympiakos Piräus den Kürzeren. Nach dem 1:2 Im Hinspiel verlor Rijeka mit 0:1 daheim auch die Revanche. (sda)