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Spanien: Neuer Anstrich

Evolution statt Revolution: Der neue Trainer Julen Lopetegui hat den erfolgsverwöhnten Spaniern neues Blut zugeführt.
Julen Lopetegui ist seit 2016 Nationaltrainer Spaniens. (Miguel Angel Molina/EPA)

Julen Lopetegui ist seit 2016 Nationaltrainer Spaniens. (Miguel Angel Molina/EPA)

Immer noch bilden Spieler der Weltmeistermannschaft von 2010 das Gerüst des Teams: Sergio Ramos und Gerard Piqué in der Verteidigung sowie Andrés Iniesta, Sergio Busquets und David Silva im Mittelfeld.

Im Hinblick auf die WM in Russland wurde die Equipe aber verjüngt. Denn nach drei grossen Turniersiegen in Serie von 2008 bis 2012 setzte es für Spanien an der WM 2014 und an der EM 2016 Enttäuschungen ab.

Drei Teil und zwei Enttäuschungen

Nun soll die neue Generation mithelfen, Spanien wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Zu den Hoffnungsträgern zählen Goalie David de Gea sowie die offensiven Mittelfeldspieler Thiago, Isco, Marco Asensio und Lucas Vazquez. Nationaltrainer Julen Lopetegui kennt die junge Garde.

Der Baske kümmerte sich im Auftrag des Verbandes viele Jahre um den spanischen Nachwuchs. Nach dem Ausscheiden im Achtelfinal der EM 2016 gegen die Italiener löste der frühere Goalie Lopetegui den altgedienten Vicente Del Bosque ab.

Er spielte für Real und Barcelona

Der 51-jährige Lopetegui, der für Barcelona und Real Madrid spielte, brachte frischen Wind. Im Vorfeld der WM fegte die «Furia Roja» starke Gegner wie Argentinien und Italien vom Platz. Der Schweizer Gruppengegner Costa Rica verlor gegen die Spanier mit dem neuen Anstrich 0:5.

Spanien hievte sich in die Rolle des Topfavoriten. Erst die Schweiz bremste mit einem 1:1 in Villarreal den Schwung des 15-fachen WM-Teilnehmers ein. Allerdings fehlten am Sonntag die Spieler des Champions-League-Siegers Real Madrid. (dg)

Fakten zu Spanien

Einwohner: 47 Millionen

Weltrangliste: 8

WM-Teilnahmen: 15

WM-Titel: 1 (2010)

Gründung Verband: 1913

Beitritt zur Fifa: 1904

Besonderheit: Das spanische Element war schon vor der nationalen Verbandsgründung in der Fifa vertreten. Es handelte sich um Real Madrid, das sich neun Jahre vor der Gründung des spanischen Verbandes dem internationalen Fussballverband anschloss.

Kader

Tor: De Gea (Manchester United), Arrizabalaga (Athletic Bilbao), Reina (Neapel)

Verteidigung: Carvajal, Ramos, Nacho Fernandez (alle Real Madrid), Odriozola (Real Sociedad San Sebastian), Piqué, Alba (beide Barcelona), Azpilicueta (Chelsea), Nacho Monreal (Arsenal)

Mittelfeld: Busquets, Iniesta (beide Barcelona), ­Niguez, Koké (beide Atlético Madrid), Isco (Real Madrid), Thiago (Bayern München).

Sturm: David Silva (Manchester City), Asensio, Vazquez (beide Real Madrid), Costa (Atlético Madrid), Moreno (Valencia), Aspas (Celta Vigo).

Trainer: Julen Lopetegui

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