«Natürlich frustrierend»: Das sagt Roger Federer zu seinem Madrid-Aus

Nach drei Spielen endet die Rückkehr von Roger Federer auf Sand in den Viertelfinals von Madrid. Er vergibt beim 6:2, 6:7, 4:6 gegen den Österreicher Dominic Thiem zwei Matchbälle. Lesen Sie hier, welches Fazit Roger Federer zieht und ob er in der kommenden Woche in Rom spielt.

Simon Häring
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Roger Federer am Match in Madrid. (Bild: AP Photo/Bernat Armangue, Madrid, 10. Mai 2019)

Roger Federer am Match in Madrid. (Bild: AP Photo/Bernat Armangue, Madrid, 10. Mai 2019)

Zwei Matchbälle vergibt Roger Federer beim 6:2, 6:7 (11:13), 4:6 gegen den Österreicher Dominic Thiem (25, ATP 5) in den Viertelfinals von Madrid. Gleichwohl zieht er ein positives Fazit nach seinem ersten Turnier auf Sand seit drei Jahren. Weil er sich körperlich gut fühlt, hält er sich sogar die Option offen, in der kommenden Woche in Rom zu spielen, wie er nach dem Ausscheiden zu Schweizer Journalisten sagte. Was der Schweizer sonst noch sagte.

Roger Federer über...

Seine Rückkehr auf Sand

Das Wichtigste ist: Ich bin körperlich zwäg. Das Rutschen bereitet mir keine Probleme – nicht beim Rücken, nicht bei den Adduktoren, nicht bei der Hüfte. Der Schock für den Körper war nicht gross, das bedeutet, wir haben im Vorfeld gute Arbeit geleistet. Ich war ein Schlag vom Halbfinal entfernt, insofern bin ich sehr zufrieden. Ich fühle mich sehr wohl mit meinem Spiel und bin der Meinung, dass ich drei sehr gute Spiele gezeigt habe, vor allem die letzten beiden gegen Monfils und gegen Thiem. Das war eine gute Schlacht.

Ob er im nächsten Jahr wieder in Madrid spielt

Vielleicht als Tourist (lacht). Vielleicht als Spieler. Ich habe keine Ahnung. Ich weiss nicht, was meine Pläne sind für das nächste Jahr auf Sand. Ich geniesse es, hier zu spielen, hatte eine grossartige Woche. Die Menschen hätten nicht freundlicher sein können, ich spielte gut und habe schöne Erinnerungen an Madrid. Darum kann ich mir vorstellen, wieder hier zu spielen.

Zu den zwei vergebenen Matchbällen

Gerade jetzt fühle ich mich verschwitzt (lacht). Natürlich ist es frustrierend, wenn man nach zwei Matchbällen verliert. Aber mit ein wenig Abstand ist es eine gelungene Rückkehr.

Ob er im nächsten Jahr wieder in Madrid spielt

Vielleicht als Tourist (lacht). Vielleicht als Spieler. Ich habe keine Ahnung. Ich weiss nicht, was meine Pläne sind für das nächste Jahr auf Sand. Ich geniesse es, hier zu spielen, hatte eine grossartige Woche. Die Menschen hätten nicht freundlicher sein können, ich spielte gut und habe schöne Erinnerungen an Madrid. Darum kann ich mir vorstellen, wieder hier zu spielen.

Zu den zwei vergebenen Matchbällen

Gerade jetzt fühle ich mich verschwitzt (lacht). Natürlich ist es frustrierend, wenn man nach zwei Matchbällen verliert. Aber mit ein wenig Abstand ist es eine gelungene Rückkehr.

Eine mögliche Teilnahme in Rom

Ich hätte mich vor dem Match gegen Thiem entscheiden müssen, aber das wäre für mich einfach zu früh gewesen, und ich wollte mir alle Optionen offen halten. Deshalb stehe ich jetzt auch im Tableau. Ich hätte auch lieber früher Gewissheit, für mich, für die Zuschauer, für die Veranstalter. Aber ich muss auch für mich schauen. Ich will mich am Wochenende entscheiden, aber ich kann theoretisch auch noch bis am Mittwoch vor dem ersten Match warten.

Den Fahrplan für die kommenden Wochen

Vielleicht macht es Sinn, vor Roland Garros noch ein Turnier zu spielen, denn körperlich fühle ich mich gut. Zudem präsentiert sich das Wetter in der Schweiz nicht gerade rosig. Vielleicht macht es mehr Sinn, in Rom zu spielen, statt in der Schweiz zu trainieren. Ich habe Lust, nach Rom zu gehen. Die Chancen sind zwar eher gering, aber mit der Niederlage sicher gestiegen.