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NACHWUCHS: Drei Junge und ein Koch

Der FC St. Gallen nimmt drei langjährige Spieler von Future Champs Ostschweiz ins Profikader auf. Überdies schauen sich die Ostschweizer in Italien um – und sind offenbar bei Serie-B-Club Novara fündig geworden.
Christian Brägger

Der FC St. Gallen und Future Champs Ostschweiz (FCO), das ist eine lange Geschichte. Immer wieder hiess es, es würden vom Nachwuchs zu selten Junge wie Boris Babic oder Silvan Hefti – er wurde jüngst im Schweizer U21-Nationalteam gegen Bosnien-Herzegowina nach überstandener Grippe ausgewechselt – den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Oder konkreter: Trotz aktuell jährlichem FCO-Budget von nahezu vier Millionen Franken kommt zu wenig für den Profibereich nach, ist die Nachwuchsarbeit letztlich also nicht wirklich erspriesslich.

So gesehen strafte die gestrige Nachricht des FC St. Gallen alle Lügen, gleich drei Junge beruft Trainer Giorgio Contini für die neue Super-League-Saison in sein Kader. Es sind dies der 19-jährige zentrale Mittelfeldspieler Alessandro Kräuchi, der 18-jährige Goalie Nico Krucker, der Pascal Albrecht als dritten Goalie ersetzt. Und der bald 18-jährige Offensivspieler Noah Blasucci. Besonders auf Kräuchi werden grosse Stücke gehalten. Und so hat auch Contini das Talent am Ende der abgelaufenen Saison gegen Sion und Basel ins Aufgebot berufen und Super-League-Luft schnuppern lassen.

Kräuchi erhält Vertrag bis 2020

Kräuchi, der einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat, kommt wie Blasucci (bis 2019) von der U21, Krucker (bis 2018) hütete bisher in der St. Galler U18 das Tor – und alle sind Ostschweizer. «Die drei Spieler haben sehr gute Anlagen und sind hoffnungsvolle Talente. Nun erhalten sie die Chance, sich bei den Profis zu zeigen, weiterzuentwickeln und zu beweisen», liess Contini in einem Statement verlauten. Darin gab der Coach aber auch zu bedenken, dass die Jungen nun das in sie gehegte Vertrauen entsprechend rechtfertigen müssten.

Überdies heisst es aus Italien, dass der FC St. Gallen gerne Philippe Koch von Novara verpflichten würde. Der 26-jährige Verteidiger hat eine miserable Saison mit spärlichen Einsatzminuten in der Serie B hinter sich; bedeutend besser war es ihm davor in den sieben Jahren und 254 Auftritten (21 693 Einsatzminuten) mit dem FC Zürich gelaufen.

Christian Brägger

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