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NACHGELEGT: Nun die unerwartete Medaille

24 Stunden nach Bronze in der Abfahrt gewinnt Beat Feuz die Silbermedaille im Super-G. Der zweite Edelmetallgewinn ist auch für den Berner eine Überraschung.
Beat Feuz, zweifacher Schweizer Medaillengewinner. (Bild: EPA)

Beat Feuz, zweifacher Schweizer Medaillengewinner. (Bild: EPA)

Innert 24 Stunden kam es zu einem neuerlichen Treffen zweier Freunde auf dem Podium. Nach dem Norweger Aksel Lund Svindal stand der Österreicher Matthias Mayer neben Beat Feuz auf dem obersten Treppchen. Und dieses Mal waren beide Freunde glücklich. Bei der ersten Zeremonie im Zielraum nach der Abfahrt hatte Feuz noch nicht uneingeschränkt diesen Eindruck hinterlassen. Gestern stimmte nun auch für Feuz alles. Diesmal durfte er sich von Anfang an über die Medaille freuen, denn dieses Ergebnis hatte auch er selber nicht erwarten dürfen.

Seine Leistungen im Super-G waren in diesem Winter zu dürftig gewesen, als dass Feuz zu den Favoriten gehört hätte. Doch im wichtigsten Super-G der Saison war er zur Stelle. Die Müdigkeit, die ihm nach dem anstrengenden Vortag am Morgen noch etwas zu schaffen gemacht hatte, verspürte er nicht mehr, nachdem er sich nach der zügig erledigten Streckenbesichtigung noch einmal ins Hotelzimmer zurückgezogen hatte. Dass er den Olympiasieg um lediglich 13 Hundertstel verpasste, war Feuz völlig egal. Er freute sich mit und für Mayer.

Die Mayers, ein Familienbetrieb

Seinem sehr guten Freund gönnte er das Gold von Herzen. Feuz und Mayer verstehen sich bestens. Oft sind sie gemeinsam auf dem Tennisplatz anzutreffen. Sie sind Markenkollegen bei der Skifirma Head, ihre Servicemänner haben einen guten Draht.

Mayer sicherte sich vier Jahre nach dem Triumph in der Abfahrt seinen zweiten Olympia-Titel. Die beiden Siege will Mayer indes nicht vergleichen. «Vor vier Jahren war ich auf einer Welle unterwegs. Seither ist einiges passiert. Unter anderem der Unfall in Gröden oder die Rückkehr im vergangenen Winter, der für mich alles andere als gut verlaufen war.»

Vieles hat sich nach jenem Coup auch abseits der Rennpisten getan. Mit seiner Mutter Margret, seinem Bruder Lucas und seiner Freundin Claudia tat sich Mayer zu einer Art Familienunternehmen zusammen. Nicht integriert ist Helmut Mayer. Das Verhältnis zum Vater, vor 30 Jahren an den Olympischen Spielen in Nagano Silbermedaillengewinner im Super-G, soll sich zuletzt abgekühlt haben. (sda)

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