NACHGEFRAGT

«Sport steht im Zentrum» Der 23jährige Berner Kilian Wenger erinnert sich an das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld, blickt aufs kommende Wochenende sowie seine Vorbereitung für Burgdorf. Burgdorf soll nun noch gigantischer werden als Frauenfeld.

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Kilian Wenger Schwinger (Bild: Quelle)

Kilian Wenger Schwinger (Bild: Quelle)

«Sport steht im Zentrum»

Der 23jährige Berner Kilian Wenger erinnert sich an das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld, blickt aufs kommende Wochenende sowie seine Vorbereitung für Burgdorf.

Burgdorf soll nun noch gigantischer werden als Frauenfeld.

Für die Aktiven steht in Burgdorf wie schon in Frauenfeld bis am Sonntagabend einzig und allein der Sport im Zentrum. Ich versuche an jedem Fest primär ein möglichst gutes Resultat zu erzielen, möchte jeden Gang gewinnen. Von dem, was an einem Eidgenössischen sonst abläuft, bekommen wir Schwinger wenig mit. Es schauen einfach 52 000 Zuschauer zu, und darunter sitzen viele, die sonst mit Schwingen wenig zu tun haben.

Wie haben Sie von den Trainings mit Ihrem Vorbild Jörg Abderhalden profitiert?

Wir haben in den Kursen speziell an der Bodentechnik gearbeitet. Ich hoffe, dass ich dies umsetzen kann. Es gibt im übrigen keinen aktiven Schwinger, der technisch auf seinem Niveau schwingt. Jörg wäre in diesem Bereich in Burgdorf allen überlegen.

Die Stärke der NOS-Vertreter kann kaum mit jener der Berner mithalten.

Wir verfügen im Bernbiet über ein starkes Team ohne eigentlichen Leader. Eine Garantie, dass ein Berner König wird, gibt es trotzdem nicht. Mit Ausnahme der Südwestschweizer verfügen alle Verbände über Titelanwärter. Das Wettkampfglück, die Einteilung und Benotung durch die Kampfrichter können mitentscheidend sein. Ein Viertel mehr oder weniger hat im Schwingen oft grosse Auswirkungen. (uhu)