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«Es gab Differenzen» Brühl, in der Challenge League an letzter Stelle klassiert, löst die Verträge mit Goalie Daniel Geisser, Thomas Knöpfel und Quoc-Trung Ngyuen per Ende Jahr auf.

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Erik Regtop Trainer SC Brühl (Bild: Quelle)

Erik Regtop Trainer SC Brühl (Bild: Quelle)

«Es gab Differenzen»

Brühl, in der Challenge League an letzter Stelle klassiert, löst die Verträge mit Goalie Daniel Geisser, Thomas Knöpfel und Quoc-Trung Ngyuen per Ende Jahr auf. Adrian Inauen wird an den FC Winkeln ausgeliehen und der verletzte Vincenz Lazraj von der Kaderliste gestrichen. Trainer Erik Regtop über die Gründe.

Brühl hat angekündigt, sein Kader zu reduzieren. Weshalb haben Sie sich für diese Akteure entschieden?

Geisser und Ngyuen taten sich schwer mit der Reservistenrolle. Das konnten sie nicht verbergen, und weil es sich andeutete, dass sie weiterhin nicht zum Einsatz gekommen wären, befanden wir es für das Beste, die Verträge aufzulösen. Das geschah im gegenseitigen Einvernehmen.

Aber gerade Geisser war in der Aufstiegssaison ein sicherer Rückhalt.

Eine Liga höher geht alles ein bisschen schneller. Mit Raphael Spiegel, Arif Celebi und Geisser verfügten wir über drei gute Torhüter. Geisser war unzufrieden, weil er nur noch die zweite Wahl war.

Thomas Knöpfel spielte nur ein halbes Jahr für Brühl. Was war das Problem?

Knöpfel gehörte zu unseren besten Spielern. Aber es gab Differenzen zwischen ihm und mir. Das kann vorkommen. Er hat schon früher einmal angedeutet, gehen zu wollen. Bei Samel Sabanovic ist der Vertrag ausgelaufen, er wird die Vorbereitung aber noch mit uns bestreiten. Ich hoffe für alle Spieler, dass sie wieder einen Club finden.

Das Kader umfasst nun 20 Spieler. Sind Sie damit zufrieden?

Es ist möglich, dass noch der eine oder andere dazustossen wird. Neue Spieler sollten uns aber nicht bloss ein halbes Jahr, sondern mindestens eineinhalb Jahre helfen können. Es sollten Akteure sein, die gut in der ersten Liga Promotion mithalten. Wir werden aber in der Rückrunde der Challenge League nicht einfach aufgeben, das hätte schon allein das Publikum nicht verdient. (pl)