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«Langnau bleibt attraktive Adresse» Der Traditionsclub Langnau steigt nach 15 Jahren in der höchsten Liga wieder in die NLB ab. Auch Tobias Bucher gehörte zur Mannschaft, welche die Relegation der Emmentaler nicht verhindern konnte.

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Tobias Bucher Langnau-Stürmer (Bild: Quelle)

Tobias Bucher Langnau-Stürmer (Bild: Quelle)

«Langnau bleibt attraktive Adresse»

Der Traditionsclub Langnau steigt nach 15 Jahren in der höchsten Liga wieder in die NLB ab. Auch Tobias Bucher gehörte zur Mannschaft, welche die Relegation der Emmentaler nicht verhindern konnte. Weil das Arbeitsverhältnis nur für die NLA galt, ist der Frauenfelder nun wie viele seiner Teamkollegen ohne Vertrag.

Erlebt Langnau nach dem Abstieg nun einen Exodus der Spieler?

Ich denke, dem Club wird es gelingen, den Kern der Mannschaft zusammenzuhalten. Einige Spieler haben schon signalisiert, beim Wiederaufbau dabei zu sein. Der Präsident hat gut auf die neue Situation reagiert und uns offen informiert, dass er baldmöglichst den Weg zurück in die Nationalliga A anstrebt. Mit diesem ambitionierten Ziel bleibt Langnau auch im B eine attraktive Adresse.

Sie spielten in dieser Saison eine tragende Rolle, wurden oft an der Seite von zwei ausländischen Spielern aufgestellt. Können Sie sich vorstellen, in der kommenden Saison nur noch auf NLB-Niveau zu spielen?

Grundsätzlich schon. Die Nationalliga B wird immer besser. Man hat ja gesehen, wie Lausanne uns in der Ligaqualifikation teilweise überfahren hat. Es ist aber auch eine Frage der Rahmenbedingungen. Natürlich ist es mein Wunsch, in der Nationalliga A weiterzuspielen. Doch dafür muss irgendwo eine Tür aufgehen.

Was halten Sie als Thurgauer von einem Wechsel zum HC Thurgau?

Mir gefällt es sehr in Langnau, und ich sehe keinen Grund, innerhalb der Nationalliga B den Club zu wechseln. Zudem hat mich der HC Thurgau bislang auch nicht kontaktiert.

Ist eine Rückkehr ins Oberhaus innerhalb von drei Jahren

für Langnau realistisch?

Wenn man bedenkt, dass Lausanne dazu acht Jahre gebraucht hat, wird es wohl ein beschwerlicher Weg. Aber wenn der Club alles daransetzt, dann ist es mit der vorhandenen Infrastruktur möglich. Geduld ist in diesem Moment sicher angebracht. (mat)

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