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Nach Schiess' Vertragsverlängerung ist klar: Der UHC Waldkirch-St.Gallen hat Grosses vor

Ausnahmestürmer Michael Schiess läuft auch in der kommenden Saison für den Unihockeyclub Waldkirch-St.Gallen auf. Die Bindung des begehrten Stürmers spiegelt die gestiegenen Ambitionen des NLA-Vereins.
Pascal Koster
Topskorer Michael Schiess wird auch in der kommenden Saison für den UHC Waldkirch-St.Gallen stürmen. (Bild: Ralph Ribi)

Topskorer Michael Schiess wird auch in der kommenden Saison für den UHC Waldkirch-St.Gallen stürmen. (Bild: Ralph Ribi)

Waldkirch-St.Gallen greift an. Nach Captain Roman Mittelholzer hat auch der vereinsinterne Topskorer Michael Schiess für ein weiteres Jahr unterschrieben. Sein Vertrag läuft nun im Sommer 2020 aus. Mittelholzer sowie Schiess gehören zum erweiterten Kader des Schweizer Nationalteams.

Die Zeit, als finanzstarke NLA-Clubs den St.Gallern die besten Spieler abluchsten, ist vorbei. Ganz offen berichtet Schiess:

«Ich hatte Offerten
von sieben NLA-Vereinen.»

Der gefährliche Stürmer – mit 14 Toren und 14 Assists der siebtbeste Ligaskorer – hat sie alle abgelehnt. Schiess will mit Waldkirch-St.Gallen erstmals in der Vereinsgeschichte das Playoff erreichen. Derzeit liegen die Ostschweizer auf dem zehnten Rang, vier Punkte fehlen auf den achten Platz. Schiess: «Die Chancen sind intakt. Ich glaube fest daran, dass wir unser Ziel erreichen.»

Der schwedische Coach Fabian Arvidsson hat Waldkirch-St.Gallen als Mittelfeldclub etabliert. Auf lange Sicht wollen die St.Galler allerdings regelmässig im Playoff spielen. Vor einigen Jahren wäre das Ziel als Träumerei abgetan worden – heute nicht mehr. Ebendiese rasante Entwicklung hat Schiess letztlich zum Verbleib gestimmt. «Unser sportliches Potenzial ist gross. Ich habe mit Waldkirch-St.Gallen noch einiges vor.»

Bald eine Welle von Rückkehrern?

Der in Waldstatt aufgewachsene Schiess schliesst nicht aus, auch in der übernächsten Saison für seinen Herzensclub aufzulaufen. Er halte sich gerne die Optionen offen, deswegen habe er auch nur für ein Jahr verlängert, so Schiess. Er ergänzt:

«Solange es hier vorwärts geht, sehe ich allerdings keinen Grund zu wechseln.»

Viele Gründe gibt es indes nicht. Bei den Ostschweizern spielt er in der ersten Linie und nimmt 21-jährig bereits eine Führungsrolle ein.

Club-Präsident Thomas Eberle und die sportliche Kommission treiben derweil die positive Entwicklung weiter voran. Im Verein werde zusehends professioneller gearbeitet, sagt Eberle. Diese neuen Strukturen sowie die Gesundung der Finanzen – vor drei Jahren stand es noch sehr schlecht darum – erlauben ihm und seiner Sportkommission einen Blick über den eigenen Tellerrand.

Sie versuchen, frühere Spieler Waldkirch-St.Gallens, die mittlerweile bei diversen Schweizer Spitzenmannschaften unter Vertrag stehen, zurückzuholen. Eberle bestätigt:

«Seit einem Jahr pflegen wir den Kontakt mit sechs Ehemaligen, die sich eine Rückkehr vorstellen können»

Weiter sagt er: «Wir sind auch daran, den Ausländermarkt zu sondieren.» Dies sei gleichzeitig ein Zeichen für die eigenen Spieler. «Sie sollen spüren: Hier läuft etwas, hier ist etwas im Gange.»

Euphorisch wie lange nicht mehr

Es sind neue Töne, die der Verein anstimmt. Bei aller Euphorie weiss aber auch der Präsident, dass seine Vision nur dann aufgeht, wenn die St.Galler in dieser oder spätestens der nächsten Saison die Playoff-Qualifikation bewerkstelligen.

Zwei Siege aus der Doppelrunde vom Wochenende würden sicherlich weiterhelfen. Am Samstag um 19 Uhr trifft Waldkirch-St.Gallen zu Hause in der Sporthalle Tal der Demut auf Uster. Am Sonntag gastiert Arvidssons Team ab 18 Uhr in Chur.

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