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Nach interner Aussprache - St.Otmar kämpft sich an Berner Teams heran

St. Otmar findet in der NLA-Finalrunde nach einer internen Aussprache mit dem 38:32
gegen den BSV Bern zum Siegen zurück. Severin Kaiser glänzt mit 13 Punkten aus 13 Abschlüssen
Fritz Bischoff
Die interne Aussprache fand ohne Spielertrainer Bo Spellerberg statt: Gegen den BSV Bern trifft der Däne viermal. (Bilder: Michel Canonica)

Die interne Aussprache fand ohne Spielertrainer Bo Spellerberg statt: Gegen den BSV Bern trifft der Däne viermal. (Bilder: Michel Canonica)

Vier Partien hat St. Otmar in der Finalrunde bisher bestritten. Von der Spielplangestaltung her waren dies kurioserweise vier Heimspiele, von denen die ersten drei verloren gingen. Am Sonntag aber sind die St. Galler mit dem 38:32-Erfolg gegen einen nicht überzeugenden BSV Bern zum Siegen zurückgekehrt und rücken als Sechste bis auf einen Punkt an die Berner heran.

St. Otmar mit guter Defensivarbeit

Das Heimteam lebte von ­Beginn weg Emotionen und gemeinsamen Kampf vor und zeigte sich spielbestimmend. Lediglich in der 14. Minute beim 6:7-Spielstand sahen sich die Gäste in Führung. Die Grundlage für die dominierende Spielanlage der Gastgeber lag in ihrer sehr ­guten Defensivarbeit mit einem sicher agierenden Torhüter Aurel Bringolf im Rücken. Er wirkte so nicht nur auf dem Spielfeld als Leitfigur, sondern hatte dies offensichtlich auch am vergangenen Donnerstagabend nach dem Training bei einer mannschaftsinternen Aussprache ohne Spielertrainer Bo Spellerberg getan. Bringolf sagte:

«Es ging darum aufzuzeigen, dass wir nur gemeinsam als Team und vor allem miteinander erfolgreich sein können. Der Einzelne hat sich dem Kollektiv unterzuordnen. Ich denke, dass wir wieder zusammengefunden und so den ersten Finalrundensieg geschafft haben.»

Die Freude im gemeinsamen Zusammenstehen nach Spielschluss deutete an, dass die emotionale Richtung bei St. Otmar wieder stimmt. Es war ein kollektiver Kampf des Teams von Beginn weg, der lediglich in den Schlussminuten leicht abflaute. Den ­Höhepunkt der Überlegenheit ­erreichte das Geschehen beim Zehntorevorsprung in der 37. Minute. Das Heimteam agierte ­dominierend, wobei ihm in der Offensive die 6:0-Deckung der Gäste in die Karten spielte.

Elf Zweiminutenstrafen und neun Penaltys

Der Aktionsradius und die Spielanlage der bestimmenden Rückraumspieler Bo Spellerberg und Andrija Pendic wurde nicht über Gebühr gestört. Sie konnten ihr schnelles Passspiel zelebrieren und versuchten oft das Anspiel an den Kreis. Dies gelang immer wieder und hatte in Tobias Wetzel und Benjamin Geisser sichere Vollstrecker. Schlossen die beiden nicht erfolgreich ab, so war daran meist ein Foulspiel des Gegners schuld, was zu elf Zweiminutenstrafen und neun Penaltys führte. Diese verwertete der Topskorer Severin Kaiser allesamt magistral. Da er auch noch viermal aus dem Spiel heraus erfolgreich war, kam er schliesslich auf 13 Tore aus 13 Abschlüssen. «Ich glaube, das ist für mich ein Rekord. Wichtig ist aber, dass wir heute gezeigt haben, wozu wir als Team fähig sind.»
St. Otmar hat gestern Abend zu alten Stärken und Tugenden zurückgefunden. Doch die Spielanlage bedarf im Hinblick auf das Playoff weiterer Korrekturen, die insbesondere mehr Torgefährlichkeit aus dem Rückraum beinhalten muss.

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