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Nach drei Gehirnerschütterungen bleiben Restbeschwerden – Freeskier Joel Gisler hört auf

Der Halfpipe-Freeskier Joel Gisler sieht sich aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, vom Spitzensport zurückzutreten. In der abgelaufenen Saison konnte der 25-jährige Toggenburger keinen Wettkampf bestreiten.
Joel Gisler feierte seine grössten Erfolge in der Saison 2016/17, als er es im Weltcup bei vier Starts dreimal in die Top zehn schaffte. (Bild: Sergey Ilnitsky/EPA)

Joel Gisler feierte seine grössten Erfolge in der Saison 2016/17, als er es im Weltcup bei vier Starts dreimal in die Top zehn schaffte. (Bild: Sergey Ilnitsky/EPA)

(red) Am 20. Februar 2018 stürzte Joel Gisler an den Olympischen Spielen in Pyeongchang in der Qualifikation folgenschwer. Durch den Aufprall auf der Kante der Halfpipe erlitt er unter anderem eine schwere Gehirnerschütterung – die dritte innerhalb weniger Monate.

Trotz vorsichtiger Rehabilitation nach einem speziellen Return-to-Snow-Programm über mehrere Monate, enger Begleitung durch das Medical Team von Swiss-Ski und Abklärungen bei namhaften Fachspezialisten blieben Restbeschwerden. Das schreibt der Verband Swiss Ski in einer Medienmitteilung.

Gisler: «Im Alltag habe ich keine Einschränkungen»

Joel Gisler (Bild: Mareycke Frehner)

Joel Gisler (Bild: Mareycke Frehner)

Gisler konnte seine Trainingseinheiten in der Halfpipe aufgrund von jeweils auftretenden Kopfschmerzen – ausgelöst durch eine Nackenverspannung – nicht mehr wie gewünscht absolvieren. «Im Alltag und beim normalen Sporttreiben habe ich keine Einschränkungen. Allerdings ist es mir leider nicht mehr möglich, mit vollem Einsatz Spitzensport auszuüben», so der Silbermedaillen-Gewinner an der Junioren-WM 2014 in Chiesa in Valmalenco. «Ich blicke auf zahlreiche tolle Momente und spannende Begegnungen während meiner Karriere zurück. Hierfür bin ich dankbar.»

Seine stärkste Saison erlebte Gisler im Winter 2016/17, als er es im Weltcup bei vier Starts dreimal in die Top zehn schaffte und in der Gesamtwertung des Halfpipe-Weltcups Siebenter wurde. In der nachfolgenden Saison schaffte es der zweimalige Olympia-Teilnehmer im chinesischen Secret Graden als Zweiter aufs Weltcup-Podest.

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