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84-Jähriger am St.Galler Weihnachtsmarkt attackiert: Mutmasslicher Täter stellt sich

Am Donnerstag hat sich der mutmassliche Täter des Vorfalls am Weihnachtsmarkt bei der Kantonspolizei St.Gallen gestellt. Es handelt sich um einen in der Region wohnhaften 46-jährigen Schweizer.
Tim Naef
Die Tat ereignete sich am 23. Dezember. (Bild: Ralph Ribi)

Die Tat ereignete sich am 23. Dezember. (Bild: Ralph Ribi)

Ein Unbekannter hatte am 23. Dezember einen 84-Jährigen am St.Galler Weihnachtsmarkt attackiert und schwer verletzt. Laut Florian Schneider, Mediensprecher der St.Galler Kantonspolizei, ging der 84-Jährige am Sonntag kurz vor 17 Uhr vom Waaghaus in Richtung Marktplatz. Dabei traf er auf den späteren Angreifer. Die Polizei mutmasst, dass sich die beiden Männer im Gedränge zunächst zufällig angerempelt haben könnten. Florian Schneider sagt: «Wir stützen diese Vermutung auf entsprechende Zeugenaussagen.»

In der Folge eskalierte die Situation: Der Unbekannte packte den Senior und stiess ihn heftig. Das Opfer prallte dabei rücklings auf den Boden und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Doch damit nicht genug: Laut Zeugenaussagen soll der Unbekannte den 84-Jährigen nochmals hochgehoben und ihn dann erneut auf den Boden fallengelassen haben. Dass der Attacke verbale Provokationen vorausgingen, sei eher nicht anzunehmen, sagt Schneider.

Der 84-Jährige musste nach der Attacke schwer verletzt ins Spital eingeliefert werden. Vier Tage nach der Tat sei der Gesundheitszustand unverändert. «Bisher konnten wir das Opfer noch nicht vernehmen», sagt Florian Schneider.

Fall jetzt bei der Staatsanwaltschaft

Nun hat sich der mutmassliche Täter gestellt. Wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt, handelt es sich um einen 46-Jährigen Schweizer, der in der näheren Region wohnt.

Er habe sich heute auf dem Polizeiposten gemeldet, sagt Schneider. «Wir haben ihn daraufhin festgenommen und der Staatsanwaltschaft St.Gallen übergeben.» Diese übernehme nun auch die Einvernahme.

Die Fragen nach dem Motiv des mutmasslichen Täters und weshalb er sich erst vier Tage nach der Tat bei der Polizei stellte, können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen war für eine Stellungnahme nicht zur erreichen.

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