Murisier so gut wie noch nie im Weltcup

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Ski alpin Alexis Pinturault hat sich als Nummer eins der Kombinierer behauptet. Der Franzose entschied in Santa Caterina den hochstehenden Zweikampf mit dem Österreicher Marcel Hirscher für sich. Justin Murisier war als Vierter so gut klassiert wie noch nie im Weltcup.

Der Zweikampf der aktuell besten Kombinierer hatte schon am Morgen im Super-G Fahrt aufgenommen. Pinturault legte mit einer starken Performance vor – und Hirscher konterte mit der Nummer 31 auf beeindruckende Weise. Der Österreicher war sogar fünf Hundertstel­sekunden schneller als der Franzose – auf jener Piste, auf der er zwei Tage zuvor im Super-G mit fast dreieinhalb Sekunden Rückstand auf Platz 47 gelandet war. In der Endabrechnung entschieden 34 Hundertstelsekunden zu Gunsten Pinturaults. Der Hoteliersohn aus Courchevel gewann zum 18. Mal im Weltcup.

Überzeugendes Schweizer Team

Murisier steigerte seinen Bestwert im Weltcup um drei Positionen, nachdem er Ende Oktober im Riesenslalom in Sölden Siebter geworden war. Der Walliser sprach wegen des um einen Rang verpassten Podestplatzes von «gemischten Gefühlen», das Positive überwog aber. Das Abschneiden wird zusätzlich aufgewertet, zumal er kaum Super-G gefahren ist. Murisier führte ein überzeugendes Schweizer Trio an. Luca Aerni, der sich im Super-G mit der Nummer 66 auf Platz 30 vorgekämpft hatte und den Slalomlauf eröffnen durfte, wurde bei seinem ersten Start in einer Weltcup-Kombination Siebter vor Mauro Caviezel. Der Bündner hatte die Basis zu seinem erneuten Top-zehn-Ergebnis als Viertbester im Super-G ­gelegt. Es war die Bestätigung für Rang sieben am Dienstag am gleichen Hang. (sda)