Muckis wie Bud Spencer

Auf die Box-Night Frauenfeld darf man sich freuen. Nicht nur wegen der Spitzenkämpfe zwischen dem Swiss-Boxing-Team und Italien, sondern auch weil die Zuschauer bei den Vorkämpfen Enya Pipa, einer jungen Frauenfelderin, zujubeln dürfen. Die Veranstalter versprechen Kämpfe auf höchstem Niveau.

Ralf Rüthemann
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Auf die Box-Night Frauenfeld darf man sich freuen. Nicht nur wegen der Spitzenkämpfe zwischen dem Swiss-Boxing-Team und Italien, sondern auch weil die Zuschauer bei den Vorkämpfen Enya Pipa, einer jungen Frauenfelderin, zujubeln dürfen. Die Veranstalter versprechen Kämpfe auf höchstem Niveau.

Kann man sich überhaupt auf hohem Niveau auf die Mütze geben? Ja, kann man. Zwar geht es im Boxen darum, den Gegner k. o. zu schlagen. Doch sportlich verlangt Boxen den Athleten alles ab. Da nützt es nichts, wenn man alle Bud-Spencer-Filme auswendig kennt oder jahrelang mit gewalttätigen Playstation-Spielen vor dem Fernseher gesessen hat. Die Boxer müssen mindestens so viel Muckis wie Bud Spencer und Terence Hill zusammen haben. Auch die Ausdauer ist enorm wichtig und sollte mindestens so gut sein wie jene von Haile Gebrselassie, wenn nicht sogar wie die von Marcel Hug.

Auf der Allmend werden also durchtrainierte Athleten zu sehen sein. Enya Pipa sieht zwar nicht wie ein Muskelberg aus, aber wer weiss, was in der 15jährigen Frauenfelderin schlummert. Womöglich zwei bärenstarke Typen.