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MOUNTAINBIKE: Schweizer Doppelerfolg in Andorra

Die Schweizer zeigen sich eine Woche vor dem Heimweltcup in Lenzerheide in Form. Nino Schurter gewinnt in Andorra vor Mathias Flückiger. Damit wahrt Schurter die Unbesiegtheit in diesem Jahr.

Im dritten Cross-Country-Weltcuprennen war es für den 31-jährigen Bündner Nino Schurter bereits der dritte Sieg. Wie schon beim Saisonauftakt Mitte Mai in Nove Mesto und eine Woche später in Albstadt dominierte der Olympiasieger seine Gegner auch in Vallnord nach Belieben. Vom Start weg setzte er sich alleine an die Spitze und fuhr dort ein einsames Rennen.

Nach vier von sieben Runden auf bis zu 1900 Metern über Meer betrug Schurters Vorsprung über eine Minute. Am Ende triumphierte der Schweizer 18 Sekunden vor Landsmann Mathias Flückiger. «Es ging perfekt auf. Das ist eine Strecke, die ich sehr mag», sagte Schurter, der seinen 23. Sieg im Weltcup verbuchte.

Neben Schurter zeigte auch Mathias Flückiger ein starkes Rennen. Nachdem der formstarke Berner in Albstadt nach einem Sturz das Podest verpasst hatte, holte er dies nach. Zusammen mit dem Franzosen Jordan Sarrou leistete er sich einen harten Kampf um Platz zwei. Letztlich setzte sich im Schlusssprint der Schweizer durch. Damit egalisierte der Olympia-Sechste von Rio 2016 sein bisher bestes Ergebnis im Weltcup: 2014 wurde er in Cairns ebenfalls Zweiter. Nun steht Mathias Flückiger bei vier Podestplätzen im Weltcup.

Für die Schweizer Mountainbiker war es der vierte Doppelsieg auf Stufe Weltcup. Zuletzt standen 2012 beim Weltcupfinale in Val d’Isère zwei Schweizer zuoberst auf dem Podest. Damals siegte Schurter vor Lukas Flückiger, dem älteren Bruder von Mathias.

Indergand Vierte, Neff enttäuscht

Bei den Frauen bewies Linda Indergand erneut ihre gute Form. Die 24-jährige Urnerin klassierte sich zum dritten Mal in dieser Weltcup-Saison unter den ersten. Zu ihrem zweiten Podestplatz nach Rang drei beim Auftakt in Nove Mesto fehlten Indergand 29 Sekunden. Nach wie vor auf Formsuche befindet sich Jolanda Neff. Die 24-jährige St. Gallerin, die wegen Prüfungen in ihrem Geschichtsstudium einen Trainingsrückstand aufweist, musste sich mit Platz zwölf begnügen. Damit war Neff hinter Indergand und Alessandra Keller, die trotz einem Vorderraddefekt Neunte wurde, nur die drittbeste Schweizerin. Vor drei Wochen stand Neff in Albstadt als Dritte auf dem Podest, nachdem sie in Nove Mesto nur 18. geworden war. Den Sieg in Andorra sicherte sich die Ukrainerin Jana Belomoina. (sda)

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