MOUNTAINBIKE: Schurter dominiert, Neff reagiert

Nino Schurter dominierte auch das zweite Cross-Country-Weltcuprennen der Saison. Jolanda Neff rehabilitierte sich in Albstadt mit Platz drei. Mathias Flückiger stürzte, auf Podestkurs liegend.

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Wie vor einer Woche beim Weltcup-Auftakt in Nove Mesto kontrollierte Nino Schurter das Geschehen auf der Schwäbischen Alb nach Belieben. Nachdem er das Tempo auf der Schlussrunde mit dem sicheren 22. Weltcupsieg vor Augen früh hatte drosseln können, setzte er sich 26 Sekunden vor dem verblüffenden ehemaligen Quer-Spezialisten Mathieu van der Poel durch. Mit dem gleichen Polster hatte der Bündner vor Wochenfrist in Nove Mesto vor dem Spanier David Valero triumphiert. «Mathieu ist ein super Talent und es ist cool, wenn neue Leute auftauchen», sagte Schurter. Zusammen mit dem 22-jährigen Niederländer und Mathias Flückiger setzte sich Schurter früh vom Rest ab. Mehr als drei Runden lang überliess Schurter die Führung seinen beiden Gefährten, ehe er auf der vierten Runde seine beiden Gefährten mit einer Tempoverschärfung an ihr Limit trieb. Zuerst verlor Van der Poel durch einen Fahrfehler den Anschluss, wenig später Flückiger durch einen Sturz. Den Schweizer erwischte es dabei schwerer. In einer Abfahrt kam er vom Kurs ab und stürzte in hohem Tempo einige Meter abwärts in einen Baum. Zwar rappelte er sich noch einmal auf, doch auch das Bike überstand den Zwischenfall nicht unbeschadet. Schliesslich stieg der formstarke Berner in Runde fünf vorzeitig vom Sattel. «Es ist zum Glück nichts weiter Schlimmes passiert, nur Prellungen und Schürfungen», berichtete er.

Jolanda Neff meldete sich in Albstadt auf dem Podest zurück. Eine Woche nach dem enttäuschenden 18. Platz in Nove Mesto wurde die 24-jährige St. Gallerin auf dem anspruchsvollen Parcours Dritte hinter der Siegerin Jana Belomoina und Zweiplatzierten Maja Wloszczowska. (sda)

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