Motorrad

Schweizer Fahrer im Training weit zurück

Der leichte Aufwärtstrend, den Tom Lüthi vor zwei Wochen mit dem 7. Platz beim zweiten GP in Jerez zeigte, setzt sich im Training zum GP von Tschechien am Freitag nicht fort.

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Kommt auch in Brünn noch nicht wie gewünscht auf Touren: Kalex-Fahrer Tom Lüthi

Kommt auch in Brünn noch nicht wie gewünscht auf Touren: Kalex-Fahrer Tom Lüthi

KEYSTONE/AP/David Clares

Der Emmentaler Moto2-Fahrer steuerte seine Kalex am Morgen auf den 19., am Nachmittag auf den 18. Platz. Gesamthaft belegt er damit den 20. Rang und braucht im dritten freien Training am Samstag eine Steigerung, um nicht bereits im Q1 ins Qualifying eingreifen zu müssen.

Dominique Aegerter, der auf der NTS seinen erkrankten Landsmann Jesko Raffin ersetzt, brauchte etwas Zeit, um sich auf dem Rundkurs in Brünn an die neue Maschine zu gewöhnen. Immerhin verbesserte sich der Oberaargauer am Nachmittag um fast eineinhalb Sekunden. Dies reichte zum 25. Gesamtrang unter 30 Fahrern.

Eine klare Steigerung zu den ersten drei Rennen der wegen des Coronavirus lange unterbrochenen Saison gelang dem Moto3-Rookie Jason Dupasquier. Der 18-jährige Freiburger belegte die sehr ansprechenden Ränge 11 und 18.

Tagesschnellster in der MotoGP war der WM-Leader Fabio Quartararo. Der Franzose distanzierte seinen Yamaha-Teamkollegen um gerade mal sieben Tausendstel. Bei hochsommerlichen Temperaturen und rutschigem Asphalt gab es in allen Klassen zahlreiche Stürze. Am schlimmsten erwischte es den MotoGP-Piloten Francesco Bagnaia, der sich das Schienbein brach.