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MOTORRAD: Kämpferischer Lüthi holt Podestplatz

Thomas Lüthi steht als Dritter des Grand Prix von Österreich zum neunten Mal in diesem Jahr auf dem Podest. Der «Schönheitsfehler»: Franco Morbidelli gewinnt zum siebten Mal und baut die WM-Führung aus.

Für Thomas Lüthi war es «sehr positiv», dass er eine Woche nach dem Triumph in Brünn von Startplatz fünf aus erneut um den Sieg mitkämpfen konnte. Eine Vierergruppe hatte sich schon kurz nach dem Start abgesetzt. Weil Pole-Mann Mattia Pasini den Anschluss verlor, kamen nur noch jene drei Fahrer für den Sieg in Frage, die auch in der Gesamtwertung die ersten drei Plätze belegen. Hinter Franco Morbidelli kämpften vor allem immer wieder in Kurve drei Lüthi und Alex Marquez mit einigen Berührungen und Positionswechseln. «Es war schon etwas frustrierend, weil ich das Gefühl hatte, den grösseren Speed zu haben», sagte der 30-jährige Emmentaler Lüthi. «Dieses Gefühl hatte Marquez wohl auch und konterte mich immer wieder postwendend. Dadurch konnte Franco ­einige Meter vor uns sein Ding nach Hause fahren.»

Drei Runden vor Schluss verloren Lüthi und der jüngere Bruder des MotoGP-Weltmeisters Marc Marquez den Anschluss endgültig. Morbidelli, der bei allen sieben Podestplätzen in diesem Jahr zuoberst aufs Treppchen stieg, siegte schliesslich 1,3 Sekunden vor Marquez und 2,5 Sekunden vor Lüthi.

Ein Podestplatz macht den 125er-Weltmeister von 2005 «natürlich immer glücklich». Dass der Rückstand in der WM um neun Punkte angewachsen ist, bereitet ihm keine grossen Sorgen. «Es sind noch sieben Rennen zu fahren. Da kann so viel passieren.» Die nächste Möglichkeit, den Rückstand wieder zu verringern, hat Lüthi in zwei Wochen am Grand Prix von Grossbritannien in Silverstone.

Für Dominique Aegerter gab es nach viel Frust in den vergangenen Rennen und zwei Ausfällen wegen Materialfehlern einen kleinen Lichtblick. Der 26-jährige Oberaargauer klassierte sich auf dem neunten Rang und erreichte zum fünften Mal in diesem Jahr eine Top-Ten-Platzierung. In der Gesamtwertung verbesserte sich Aegerter auf Platz neun. Der 21-jährige Zürcher Jesko Raffin verpasste die Punkteränge um 15 Sekunden. (sda)

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