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MOTOCROSS: Spektakulär in jeder Hinsicht

Das Motocross Amriswil feiert dieses Jahr sein 55-Jahr-Jubiläum. 6000 Zuschauer verfolgten an den zwei Tagen die 29 Rennläufe. Mit am Start war auch der Thurgauer Andy Baumgartner.
Daniela Ebinger
Im Rennen mit den Oldtimer-Seitenwagen ist voller Körpereinsatz gefragt - ansonsten büsst man an Zeit ein. (Bild: Donato Caspari)

Im Rennen mit den Oldtimer-Seitenwagen ist voller Körpereinsatz gefragt - ansonsten büsst man an Zeit ein. (Bild: Donato Caspari)

MOTOCROSS. Nebst der Musik aus den Boxen dröhnen lautstark die Motoren. Mit viel Schwung und rasendem Tempo flitzen die Fahrer über die Piste. Gemütlich sitzen die drei Generationen Alder auf ihren Campingstühlen und schauen dem Spektakel zu. «Ich bin seit gut 40 Jahren regelmässig hier», sagt Grossvater Willy Alder. Der Mann aus Herisau findet die Rennen von allen Perspektiven auf dem Gelände spannend. Auch der Kleinste im Bund verfolgt das Rennen ganz konzentriert. «Ich will auch mal fahren», sagt der Dreijährige. «Er schaut lieber Motocross als Fussball», sagt Vater Sandro Alder.

Über 400 Fahrer in 17 Kategorien

Viele Jahre war Philipp Kempf mit am Start. «Amriswil gehört für mich immer zu den beliebtesten Rennen», sagt der Präsident des Schweizerischen Auto- und Motorradfahrer-Verbands SAM. Für den Dachverband sei Amriswil eine einfache Sache. «Es ist hier immer alles ausgezeichnet organisiert.» Rund 6000 Zuschauer verfolgten an den zwei Tagen auf dem Landwirtschaftsgelände in der Bürglen 29 Rennläufe mit über 400 Fahrern in 17 Kategorien. Einer der Leckerbissen war am Sonntag der EM-Lauf Solo Open. Das Rennen mit acht Nationen gewann Andy Baumgartner aus Romanshorn. Er konnte alle drei EM-Läufe für sich entscheiden und wurde damit zum umjubelten Tagessieger.

Für den Thurgauer geht eine erfolgreiche Saison zu Ende. Er startete dieses Jahr zum ersten Mal in der Kategorie MX 1 und holte den Schweizer-Meister-Titel. An den MX-Läufen am Samstag belegte er ebenfalls den ersten Platz. Amriswil ist für den 25-Jährigen aus Romanshorn ein willkommenes Heimspiel zum Saisonende. Er schätzt die schöne Naturstrecke mit kleinen, modernen Anpassungen. Für ihn hat es jedoch noch Kapazitäten, die Strecke noch attraktiver zu gestalten.

Übung, Konzentration und gute Fitness

An den Läufen der Junioren stürzten am Samstag innert Kürze zwei Fahrer. «Es ist wie bei andern Sportarten, es kann immer was passieren», sagt Roman Knobel. Es sehe meist schlimmer aus, als es ist. Der Rennfahrer aus Wangen bei Schwyz weiss, dass es nicht nur Übung und eine gute Konzentration für diese Sportart braucht, sondern auch allgemein eine gute Fitness. Die eigene Fahrtechnik ist für ihn ein wichtiger Aspekt.

Für den Juniorenrennfahrer ist das Motocross eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die ihm eine Abwechslung zum Arbeitsalltag gibt.

Das sieht auch Bruno Siegentaler so. Er gehört seit 50 Jahren zum Organisationsteam in Amriswil und bezeichnet sich als Urgestein. «Wir feiern dieses Jahr ein dreifaches Jubiläum», sagt der bald 70-Jährige. Den Motocross-Anlass gibt es in Amriswil seit 55 Jahren. Der Auto- und Motorsport Club Oberthurgau AMCO feiert sein 90jähriges Bestehen, und auf dem Gelände in der Bürglen finden die Rennen dieses Jahr bereits zum 50. Mal statt. Siegenthaler blickt zufrieden auf die Grossanlässe zurück. Für ihn waren, nebst dem EM-Endlauf Solo Open, die Oldtimerrennen ein Highlight der diesjährigen Veranstaltung. 33

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