MOTOCROSS: Noch an letzten Details schleifen

Motocross Braunau soll für alle Beteiligten zu einem sportlichen Fest werden. OK-Präsident Urs Ulli tut jedenfalls alles dazu, dass es dazu kommt.

Urs Nobel
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Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Der Motocross-Veranstalter Urs Ulli wagt sich an eine neue Aufgabe und organisiert Motocross Braunau. Diese Veranstaltung findet am 29. und 30. Juli auf dem Gelände Riethüsli statt.

Urs Ulli, wie ist der Stand der Vorbereitungen wenige Wochen vor Motocross Braun­au?

Von Seiten unseres OK ist vieles schon aufgegleist, abgeschlossen, oder auf Kurs. Der Materialwagen und das gesamte Equipment für die Infrastruktur lagert bereits vor Ort. Vergangenen Samstag führten wir noch eine Begehung mit den Helfern und dem Bautrupp durch, und auch in diesem Bereich steht alles zum Besten. Der eigentliche Pistenbau startet am 22. Juli.

Sie selber scheinen noch vieles zu erledigen haben und sind schwierig zu erreichen. Womit beschäftigen Sie sich jetzt noch persönlich?

Im Moment kläre ich mit dem Kantonalen Tiefbauamt ab, wie und wo die Strasse gesperrt werden kann. Dafür ist noch eine Begehung mit der Polizei geplant. Sonst ist alles Administrative erledigt. Jetzt steht dann nur noch der Aufbau bevor.

Vorher haben Sie die Helfer angesprochen. Werden Sie über genügend Personal verfügen?

Auf jeden Fall. Wir haben im Vorfeld genügend, respektive sogar etwas mehr Helfer rekrutiert, damit diese zwischen ihren Arbeitseinsätzen auch etwas vom Motocross-Feeling spüren dürfen.

Motocross Braunau gab es schon einmal in früheren Jahren. Was wird unter der neuen Führung anders sein als früher?

Die Piste wird mit ihrer 1600 m Länge anders gelegt und soll von der FMS homologiert werden. Diesbezüglich bin ich dankbar, dass ich auf die Unterstützung von Roger Seewer (Bruder von Jeremy) zählen darf. Er wird uns mit seinen Erfahrungen garantiert eine grosse Hilfe sein. Kommt hinzu, dass wir mit Ueli Herzog einen exzellenten Parcoursbauer in unseren Reihen haben.

Wird Jeremy Seewer in Braun­au auch an den Start gehen?

Das ist kaum anzunehmen. Er ist derart oft international unterwegs. Möglich ist allerdings ein Besuch von ihm auf dem Platz und, sollte es dazu kommen, werde ich spontan versuchen, ihn für eine Autogrammstunde verpflichten zu können.

Welche bekannten Fahrer haben bereits ihre Zusage für eine Teilnahme gemacht?

Da ist einmal Nico Seiler aus dem Toggenburg zu erwähnen, besonders aber auch den Romanshorner Andy Baumgartner, amtierender Schweizer Meister. Auch Cyrill Scheiwiller ist nach seiner Verletzung wieder so weit, dass er am Start sein kann und um die vordersten Plätze ein ­gewichtiges Wort mitreden kann. Dann zahlreiche hoffnungsvolle Talente in der Kategorie Ju­nioren, die einen Meisterschaftslauf bestreiten werden.

Warum soll der Zuschauer an den beiden Tagen 29./30. Juli nach Braunau ans Motocross kommen?

Da ist zum einen hervorzuheben, dass das Renngelände sehr übersichtlich ist, die Zuschauer von ihrem Platz und vom Festzelt die gesamte Strecke sehen. Am Samstag wird vermehrt dem lokalen und regionalen Gedanken grösseren Anteil zukommen, während am Sonntag allesamt FMS-Rennen (nationale Läufe) zur Austragung kommen. Ein weiterer Pluspunkt unserer Veranstaltung ist die Zufahrtsitua­tion. Diese ist äusserst einfach, es wird genügend Parkplätze für alle haben, und der Weg zum Gelände ist sehr kurz.