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MOTO 2: Morbidelli vorzeitig Weltmeister

Thomas Lüthi verletzt sich im Qualifying am linken Fuss und verpasst das Rennen in Malaysia. Damit wird Franco Morbidelli frühzeitig zum Weltmeister. Jesko Raffin ist als einziger Schweizer im Einsatz.

Thomas Lüthi erhielt nach seinem Bruch im linken Fuss vom Rennarzt keine Starterlaubnis für den Grand Prix von Malaysia. Den WM-Titel sicherte sich dadurch vorzeitig Franco Morbidelli, der in Sepang als Dritter den elften Podestplatz der Saison holte. Lüthi war am Samstag im Qualifying heftig gestürzt. Dabei erlitt der 31-jährige Schweizer einen Bruch im Sprungbein des linken Fusses. Lüthi, der gestern mit eingegipstem Bein und an Krücken zur obligaten Untersuchung beim Rennarzt erschien, wurde «unfit for race» erklärt. Der Emmentaler hätte von Position fünf aus ins Rennen starten sollen. Wie geplant flog der Emmentaler gestern Abend in die Schweiz zurück. Ob er in zwei Wochen beim Saisonabschluss in Valencia startet oder danach am selben Ort die Moto-GP-Tests bestreitet, kann Lüthi noch nicht abschätzen. Zu heikel sei der Bruch am linken Fuss, so der 31-Jährige. «Ich wollte die Meisterschaft natürlich nicht so beenden, aber ich möchte dennoch Franco zum WM-Titel gratulieren.» Der Italiener und Lüthi fahren ab nächster Saison zusammen in der Königsklasse, im belgischen Honda-Kundenteam Marc VDS. Mit Lüthis Startverbot wurde auch das Duell um den WM-Titel in der Moto-2-Klasse schon vor dem Rennen entschieden, da Morbidelli 29 Punkte Vorsprung auf den Schweizer hatte. Für einen Sieg gibt es jeweils 25 Zähler. Morbidelli wurde in Sepang Dritter und baute seine Führung gegenüber Lüthi auf 45 Punkte aus. «Für Tom tut es mir natürlich leid, aber ich bin sehr glücklich für mich», strahlte Morbidelli nach dem Rennen, «es war eine grossartige Saison und ich wollte in meinem letzten Rennen als ‹Nicht-Weltmeister› noch einmal alles geben.» Ganz nach vorne reichte es dem 22-jährigen Italiener aber nicht.

Doppelsieg für Oliveira und Binder

Wie schon im letzten Rennen in Australien feierte KTM mit dem Portugiesen Miguel Oliveira und dem Südafrikaner Brad Binder einen Doppelsieg.

Jesko Raffin war als einziger Schweizer im Rennen, nachdem Dominique Aegerter bereits am Freitag nach dem überraschenden Tod seines Teamchefs Stefan Kiefer auf einen Start verzichtet hatte. Der 21-jährige Raffin klassierte sich als 15. zum fünften Mal in dieser Saison in den Punkterängen. (sda)

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