Mittelmässigkeit bringt nichts

Am Eröffnungsmatch in Aadorf erzielen die Thurgauer Schützen noch nicht die erhofften Leistungssteigerungen. Nur wenige Ständematch-würdige Resultate.

Vreny Zaugg
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schiessen. Die Teilnahme von rund 60 Schützen in Aadorf zeigte, dass es diesmal um mehr ging als einen gewöhnlichen Eröffnungsmatch; zählte dieser Anlass doch auch zur Qualifikation für den Ständematch am Eidgenössischen Schützenfest 2010 in Aarau.

Bessere Resultate ein Muss

Es gab sie durchaus, Thurgauer Schützen, die Resultate erzielten, welche für einen Ständematch ausreichen. Die grosse Mehrheit aber blieb weit von solchen Marken entfernt.

Dies bedeutet, dass die Resultate der nächsten Anlässe massiv verbessert werden müssen, damit ein Teil der provisorisch gemeldeten Gruppen vom Präsidenten definitiv für den prestigeträchtigen Ständematch angemeldet werden kann.

Besonders schwach fielen die Resultate beim Liegendmatch 300 Meter Ordonnanz aus, wo der stärkste Schütze pro Passe (10 Schuss) im Durchschnitt nur einen Punkt mehr erzielte als der Beste beim 2-Stellungs-Match (30 Schuss liegend, 30 kniend).

Und das war nicht nur in Aadorf so, auch in den vorangegangenen Trainings- und Qualifikationsschiessen sah es nicht besser aus.

Auch bei Freien Waffen knapp

Ein noch grösseres Problem gibt es in der Kategorie Freie Waffen, wo nur gerade die dringend benötigte Anzahl Schützen (5) trainiert. In Aarau heisst es bei den Gewehrschützen nämlich in 4er-Gruppen schiessen und mit total fünf Schützen (1 Reserve) antreten.

Da müssen vier der fünf nach Aarau wollenden Schützen konstant hohe Resultate erzielen, ansonsten heisst es auch hier: keine definitive Anmeldung!

Pistolen A und B

Wie es aussieht, könnten es zwei Gruppen (Pistole A und B) werden, welche die Qualifikation für Aarau schaffen. Die Pistolenschützen haben den Vorteil, dass ihre Gruppen nur aus 3 Schützen bestehen plus 1 Reserveschütze.

Der Grund für eine strenge Qualifikation ist, dass der Ständewettkampf der höchste Wettkampf eines Eidgenössischen ist, bei dem jeder Kanton nur mit den stärksten Schützen antritt.