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Der FC Wil gerät gegen den Leader 0:2 in Rückstand, erkämpft sich aber doch noch einen Punkt

Der FC Wil und Lausanne trennen sich im Challenge-League-Spitzenspiel 2:2 unentschieden.
Pascal Ibig
Grosser Jubel in Wil nach dem 2:2 durch Kwadwo Duah. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Grosser Jubel in Wil nach dem 2:2 durch Kwadwo Duah. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Vor dem Anpfiff brachte die Aufstellung von Wil-Trainer Ciriaco Sforza ersten Gesprächsstoff. Gegen den besten Sturm der Challenge League spielte Lars Traber zum ersten Mal in der Startformation als Innenverteidiger, zudem spielte Kamberi – der sonst als Innenverteidiger agiert – als Aussenverteidiger. Das Experiment ging schief.

Bereits von der ersten Minute an waren die Lausanner den Wilern deutlich überlegen. Die Gäste spielten so, wie man es in den vergangenen Spielen von den Wilern gesehen hatte. Sie liefen früh an und liessen den Ostschweizern kaum Platz, um ihr Spiel aufzuziehen. So war es auch die logische Konsequenz, dass die Lausanner in der 17. Minute in Führung gingen. Das Tor fiel nach einem Eckball von Christian Schneuwly. Dieser zirkelte den Ball vom linken Corner direkt ins Wiler Tor. Goalie Zivko Kostadinovic traf bei diesem Gegentreffer sicher eine Mitschuld, obschon viel Verkehr vor ihm herrschte.

Auch nach dem Führungstreffer drängte Lausanne weiter, und die Wiler hatten dem Fussball der Gäste nichts entgegenzusetzen. So war auch das 2:0 durch Aldin Turkes in der 37. Minute hochverdient. Turkes verwertete den Abpraller souverän, nachdem Joel Geissmann per Kopf nur die Latte getroffen hatte. Mit diesem, für Wil gar noch schmeichelhaften, Resultat ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zu den alten Stärken gefunden

Die Wiler kamen zwar ohne neue Spieler aus der Kabine, die Mannschaft wirkte aber wie ausgewechselt. Ab der ersten Minute besannen sich die Ostschweizer auf jenes Spiel, welches sie in den vergangenen Wochen so erfolgreich machte. Die Wiler standen höher und setzten die Lausanner unter Druck. Weil die Waadtländer gleichzeitig weniger konsequent spielten, ergaben sich mehr Räume zum Kombinieren.

So kam es dann, dass Valon Fazliu in der 51. Minute nach schönem Pass von Silvio mit einem Flachschuss in die linke Ecke den Anschlusstreffer erzielte. Es war der erste Schuss aufs Tor der Gäste. Auch der Gegentreffer rüttelte die Westschweizer nicht wach. In der 62. Minute zeigte Fabian Rohner, wie schnell er sein kann, als er auf der rechten Seite alle Lausanner stehen liess und in der Mitte Kwadwo Duah sah. Dieser musste den Pass von Rohner nur noch ins Tor befördern. So stand es plötzlich 2:2.

In der Folge konnte der Leader nicht mehr reagieren und lief gar Gefahr, noch den dritten Treffer der Wiler hinnehmen zu müssen. Die zahlreichen Konterchancen nutzten die Gastgeber allerdings nicht, was vor allem daran lag, dass sie weiter zu ungenau spielten und die Pässe in die Spitze meist nicht ankamen. Trotz des starken Comebacks zum 2:2 muss doch gesagt werden, dass die vielen Ungenauigkeiten im Angriff und die Schwäche der Abwehr bei hohen Bällen aufgefallen ist. Ein Wiler Sieg wäre dementsprechend auch des Guten zu viel gewesen.

Mit diesem Punkt bleibt Wil auf dem zweitem Platz, vor dem Absteiger Grasshoppers, gegen den die Ostschweizer in der kommenden Woche im Letzigrund antreten werden.

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