Mit Köpfchen zu drei Punkten

Der FC Wil bleibt in dieser Saison im Bergholz unbesiegt und feiert den dritten Erfolg in Serie. Gegen Schaffhausen bringen zwei Kopfballtore von Verteidigern nach ruhenden Bällen einen 2:1-Heimsieg.

Simon Dudle
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Unter Trainer Martin Rueda haben die Wiler in die Spur gefunden. Zwar war der Auftakt unter seiner Leitung in Winterthur mit 0:3 verloren gegangen, danach folgten aber drei Siege in Serie. Der Heimerfolg gegen Schaffhausen musste allerdings erduldet werden. In der ersten Halbzeit waren die Gäste gar das bessere, weil kämpferischere Team und kauften den favorisierten Wilern den Schneid ab.

Einwechselspieler bringen den Sieg

Die Gastgeber konnten sich in der zweiten Hälfte allerdings steigern und brauchten nicht viele Chancen, um zu reüssieren. Drei Schüsse aufs Tor genügten für zwei Tore. Beide Treffer fielen nach ruhenden Bällen von der linken Seite, als aufgerückte Verteidiger per Kopf trafen. Kurz nach Wiederbeginn verwertete Paul Papp eine Freistossflanke Mattia Bottanis zur Führung. Zwei Minuten vor Schluss traf der eingewechselte Arnaud Bühler, nachdem der ebenfalls eingewechselte Erhan Yilmaz eine Corner-Triplette treten konnte. Dazwischen hatte Shkelqim Demhasaj für die Gäste zum verdienten Ausgleich getroffen. Wils Goalie Steven Deana musste erstmals nach 274 Minuten wieder hinter sich greifen. In der IGP-Arena war es gar das erste Gegentor seit Ende Juli und erst das zweite in dieser Saison.

Fünf der vergangenen sechs Spiele gewonnen

Auch wenn die Leistung über weite Strecken noch Luft nach oben liess und sich Rueda mehr Souveränität wünschte, haben die Wiler den verpatzten Saisonstart resultatmässig korrigiert. Drei Spiele in Serie gestalteten sie zuletzt siegreich, von den vergangenen sechs gewannen sie fünf.

Der langjährige Wiler Trainer Axel Thoma, nun in Diensten Schaffhausens, zog so von dannen, wie er sich vor zwei Jahren aus dem Bergholz verabschiedet hatte: mit einer 1:2-Niederlage.