Mit Herzog im Tor gegen Aarau

FUSSBALL. St. Gallens Trainer Jeff Saibene wartete gestern mit einer Überraschung auf: Im heutigen Nachtragsspiel der Super League in Aarau wird Marcel Herzog St. Gallens Torhüter sein. «Wir absolvieren in diesen Wochen viele Partien. Es ist bitter, nie zum Einsatz zu kommen.

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Marcel Herzog Goalie FC St. Gallen (Bild: Urs Jaudas)

Marcel Herzog Goalie FC St. Gallen (Bild: Urs Jaudas)

FUSSBALL. St. Gallens Trainer Jeff Saibene wartete gestern mit einer Überraschung auf: Im heutigen Nachtragsspiel der Super League in Aarau wird Marcel Herzog St. Gallens Torhüter sein. «Wir absolvieren in diesen Wochen viele Partien. Es ist bitter, nie zum Einsatz zu kommen. Nun hat sich auch Herzog eine Chance verdient», so der Luxemburger. Saibene hielt aber fest, sein Entscheid richte sich nicht gegen Daniel Lopar, der bis anhin gute Leistungen abgeliefert habe. «Er hat in den vergangenen zehn Spielen siebenmal kein Gegentor hinnehmen müssen.» Herzog bestritt in dieser Saison die Cupspiele gegen Schönbühl und Lugano. Er wird auch im Achtelfinal vom Sonntag, 10. November, wenn die Ostschweizer zu Hause erneut auf Aarau treffen, St. Gallens Torhüter sein. In der vergangenen Saison kam der 33-Jährige im letzten Spiel der Meisterschaft in Basel zu seinem ersten Einsatz für St. Gallen in der Super League.

Nach dem 0:0 zu Hause gegen Thun dürfte Saibene im Brügglifeld noch andere Änderungen an seiner Startformation vornehmen. Möglich sei, dass er Alhassane Keita von Beginn weg einsetze, so der Trainer. Zuletzt war seine Mannschaft nicht mehr gleich effizient wie noch einige Wochen zuvor. In den vergangenen fünf Spielen in der Meisterschaft hat St. Gallen nur noch zweimal getroffen. Das sei allerdings nicht nur ein Problem seiner Stürmer, so Saibene. «Ich erwarte auch von den Mittelfeldspielern mehr Präsenz im Sechzehnmeterraum. Da haben wir noch Potenzial.» Verzichten muss der Trainer heute auf die Langzeitverletzten Dzengis Cavusevic, Sven Lehmann, Ilija Ivic und Daniel Sikorski. (pl)