Mit einem Dämpfer auf Platz zwei

Der FC Wil kommt in der Challenge League in Biel nicht über ein 1:1 hinaus. Bereits nach 30 Sekunden liegen die Ostschweizer in Rückstand. Für den Ausgleich zeichnet erneut Haris Tabakovic verantwortlich.

Simon Dudle/Biel
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Haris Tabakovic Stürmer FC Wil (Bild: Urs Jaudas)

Haris Tabakovic Stürmer FC Wil (Bild: Urs Jaudas)

FUSSBALL. Die Ansprüche bei den Wilern sind gestiegen. Dank dem 1:1 in Biel bleiben sie zwar im Jahr 2014 unbesiegt, sind seit der Winterpause die beste Mannschaft der Challenge League, haben von Schaffhausen Platz zwei übernommen und den Rückstand auf Leader Vaduz auf acht Punkte reduziert. Zufriedenzustellen vermochte der Punktgewinn die Ostschweizer aber nicht. Und dies mit gutem Grund. Im Verlauf der zweiten Halbzeit hatten die Gäste selbst auf einem sandigen und holprigen Platz das Spieldiktat übernommen und den Siegtreffer angestrebt. Jedoch war die Effizienz nicht mehr jene der vergangenen vier Partien, als 19 Tore resultiert hatten.

Tabakovic, zum Siebten

Immerhin gelang den Wilern eine zeitnahe Reaktion auf den frühen Rückstand. Obwohl die Gäste Anspiel hatten, lagen sie nach 30 Sekunden in Rückstand. Auf der linken Seite profitierte Biels Janick Kamber – im Jahr 2009 mit der Schweizer U17-Nationalmannschaft Weltmeister geworden – von Freiheiten und bediente Gaëtan Karlen, der mit einem wuchtigen Abschluss die Bieler in Führung brachte. Schon am vergangenen Mittwoch beim 2:1-Heimsieg gegen Wohlen hatte die Mannschaft aus dem Berner Seeland in der Startminute das 1:0 erzielt.

Nach einer Viertelstunde war das Resultat wieder ausgeglichen. Eine Hereingabe Claudio Holensteins von links nutzte Haris Tabakovic, erst seit der Winterpause in Wil, zum bereits siebten Saisontreffer. Erstmals wurde der Akteur der Schweizer U21-Auswahl von Beginn weg eingesetzt.

«Zwei verlorene Punkte»

In der zweiten Halbzeit hatten sich die Gäste immer besser auf das unebene Terrain eingestellt. Sie brauchten aber auch Glück. Nach einem Foul von Jiri Koubsky an Kaua Safari gab es zurecht Penalty. Diesen setzte Mathieu Salamand an den Pfosten. Danach näherten sich die Wiler dem Führungstreffer an. Am Ende hatten sie vier Tore erzielt, jedoch wurden deren drei annulliert, wohl alle zurecht. «Das sind zwei verlorene Punkte», sagte Wils Trainer Axel Thoma.