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Der EVZ gelangt mit Effizienz zum Erfolg

Der EV Zug kommt beim Aufsteiger Rapperswil zu einem klaren 4:1-Sieg, weil er weitaus abgeklärter agiert als der Gegner. Stürmer Fabian Schnyder findet aber auch kritische Worte.
Sven Aregger, Rapperswil
Zugs Pontus Widerström (Mitte) beschäftigt Frederic Iglesias (rechts) und Florian Schmuckli.Bild: Patrick B. Krämer/Keystone (Rapperswil, 6. 10. 2018)

Zugs Pontus Widerström (Mitte) beschäftigt Frederic Iglesias (rechts) und Florian Schmuckli.Bild: Patrick B. Krämer/Keystone (Rapperswil, 6. 10. 2018)

Ende November 2017 gastierte der EV Zug letztmals bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der Ausflug nahm ein wenig schmeichelhaftes Ende, die Zuger bezogen im Cup eine 1:5-Klatsche gegen den damaligen Swiss-League-Leader. Die Verärgerung war gross, die Klubverantwortlichen sprachen von einem «Schlag ins Gesicht». Seither hat sich einiges verändert. Die Lakers wurden nicht nur Cupsieger, sie feierten auch den Aufstieg in die National League. Und der EVZ hat sich im Coaching-Staff neu aufgestellt, der Norweger Dan Tangnes ist nun der Chef an der Bande. Gestern konnte sich der EV Zug auch für die bittere Cup-Niederlage des Vorjahres revanchieren, er gewann in Rapperswil mit 4:1. Was aber noch wichtiger ist: Die Zentralschweizer bestätigten nach dem 5:1-Sieg am Freitag gegen Genève-Servette ihre Aufwärtstendenz.

Es ist nicht so, dass die Zuger in Rapperswil das Spiel ihres Lebens gemacht hätten. Im letzten Drittel liessen sie merklich nach, leisteten sich Strafen und Konzentrationsschwächen. Aber sie waren individuell besser und weitaus abgeklärter als der beherzt kämpfende Gegner. «Es ist sehr wichtig, dass wir nach drei Niederlagen an diesem Wochenende eine Reaktion gezeigt haben. Wenn man aus zwei Partien sechs Punkte mitnimmt, hat man vieles richtig gemacht», bilanzierte Fabian Schnyder. Der Zuger Stürmer fand aber auch kritische Worte, vor allem was die Defensivarbeit betrifft. «Wir sind noch nicht so stabil, wie wir sein wollen. Wir müssen einfacher aus der eigenen Zone kommen. Jede andere Mannschaft hätte unsere Nachlässigkeiten besser ausgenutzt.»

McIntyre und Suri legen die Basis

Die Lakers bemühten sich zwar redlich, sie blieben in ihren Offensivaktionen aber meist zu harmlos. Das Tabellenschlusslicht muss daher weiter auf seinen zweiten Saisonsieg warten. In dieser Situation kann es jede Hilfe gebrauchen. Vor dem Spiel gaben die Ostschweizer bekannt, dass sie von Mountfield Hradec Kralove den 31-jährigen Tschechen Radek Smolenak als fünften Ausländer verpflichten – vorerst für einen Monat. Der Stürmer stösst am Sonntag zum Team. Offen ist, ob auch Zug noch auf dem Transfermarkt tätig wird. Dem Vernehmen nach weilte Sportchef Reto Kläy in den letzten Tagen in Schweden, möglicherweise suchte er dort einen Ersatz für den verletzten US-Amerikaner Garrett Roe.

Für Roe und den noch angeschlagenen Schweden Viktor Stalberg übernahm unter anderem David McIntyre mehr Verantwortung. Der kanadische Aggressivleader schoss den EV Zug im Powerplay in Führung und bereitete zwei Treffer vor. Bereits gegen Servette hatte der Kanadier mit einem Tor und zwei Assists geglänzt. Und just in einer Druckphase der Lakers glückte Reto Suri, der seit Wochen vor Spielfreude nur so sprüht und sich zum grossen Liebling der Zuger Fans entwickelt hat, das 2:0. Als Carl Klingberg wenig später in Zuger Unterzahl auf 3:0 erhöhte, war das Spiel entschieden. Der Schwede konnte wie schon am Freitag allein aufs Tor ziehen und verwandelte wieder eiskalt.

Die Zuger können sich nun mit einem guten Gefühl auf die Reise nach Tschechien vorbereiten, wo sie am kommenden Mittwoch in der Champions League auf Kometa Brno treffen. Die Ausgangslage ist günstig: Der EVZ braucht aus den zwei verbleibenden Gruppenspielen noch einen Punkt, um sich definitiv für die Achtelfinals zu qualifizieren.

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