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St.Otmars Handballer gewinnen in extremis: Mit Ach und Krach in die Finalrunde

St.Otmar gewinnt in Zürich gegen GC Amicitia 30:29 und erreicht nach zwei Jahren wieder die Finalrunde. Der entscheidende Treffer fällt Sekunden vor Schluss.
Fritz Bischoff
Spielertrainer Bo Spellerberg übernahm in Zürich viel Verantwortung und erzielte zehn Treffer – darunter das Siegtor. (Bild: Urs Bucher)

Spielertrainer Bo Spellerberg übernahm in Zürich viel Verantwortung und erzielte zehn Treffer – darunter das Siegtor. (Bild: Urs Bucher)

St.Otmar hat in der NLA das erste Saisonziel erreicht und dank dem 30:29-Auswärtssieg gegen GC Amicitia das geschafft, was in den vergangenen zwei Meisterschaften auf enttäuschende Art und Weise verpasst wurde – die Qualifikation zur Finalrunde der besten sechs Teams. Doch so einfach, wie sich dies im ersten Drittel der Hauptrunde angekündigt hatte, haben die St.Galler den Finalrundenplatz schliesslich doch nicht erreicht.

Miserable Deckungsarbeit

Schien sich das Team von Spielertrainer Bo Spellerberg, der gegen GC Amicitia mit seinen 10 Toren aus 11 Versuchen eine ausgezeichnete Leistung zeigte, im Oktober zum eigentlichen Spitzenteam zu entwickeln, so änderte sich dies spätestens dann, als sich die gegnerischen Teams auf die oft eher unkonventionelle Angriffsweise der Ostschweizer eingestellt hatten. Dies war auch das Ansinnen von GC Amicitia. Die Gastgeber spielten von Beginn weg ihr Defensivsystem wohl nicht extrem offensiv, doch versuchten sie frühzeitig den Angriffsfluss St.Otmars zu stören. Aber auch im Angriff erschienen die Zürcher bestens disponiert und übernahmen von Beginn weg – auch dank einer miserablen Deckungsarbeit der St.Galler – die Führung. Als besonders treffsicher erwies sich aus dem linken Rückraum Tim Sartisson, erzielte er doch bis zum 10:8 genau die Hälfte der Tore seiner Mannschaft. In der Folge bekam St.Otmar den Kanadier besser in den Griff, und als dieser nach 19 Minuten seine zweite Zweiminutenstrafe kassierte, war sein Aktionsverhalten weiter beschnitten.

Extrem hohe Fehlerquote

Doch damit wurde die Überlegenheit des Heimteams nicht kleiner. Einzig beim 8:8 vermochten die Gäste den Gleichstand zu erreichen, um wenig später erneut in Rückstand zu geraten. Dieser summierte sich bis zur 28. Minute beim 18:12 auf sechs Treffer. Die Fehlerquote St.Otmars belief sich während der ersten 30 Spielminuten auf elf unnötige Ballverluste, war damit erschreckend hoch und wesentlich mitverantwortlich für den 18:14-Pausenstand zu Gunsten der unerwartet stark, wirblig und agil aufspielenden Gastgeber. «Unsere Leistung war ganz einfach miserabel, und nichts passte zusammen», fasste Ramon Hörler zusammen. Über den Kampf fand St.Otmar nach der Pause ins Spiel zurück. Nach 40 Minuten gelang Hörler der Anschlusstreffer zum 21:20, in der 56. Minute schaffte Jan Gwerder mit dem 28:27 die erstmalige Führung und Bo Spellerberg sicherte mit seinem zehnten Tor 16 Sekunden vor Ende den 30:29-Auswärtssieg und damit die Finalrundenqualifikation. «Diese Qualifikation ist sicher das Beste am ganzen Spiel, aber auch der Umstand, dass wir uns mit einer schlechten Leistung über den Kampf in der zweiten Halbzeit zum Sieg durchgekämpft haben, ist sehr positiv», freute sich Hörler.

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