Mit 36 Punkten wird neu justiert

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FC St. Gallen Fussball funktioniert so, und vielleicht etwas vorschnell möchte man Ziele neu formuliert wissen. Nachdem der FC St. Gallen in der Rückrunde gut aus den Startlöchern gekommen ist mit vier Punkten aus zwei Spielen – einen besseren Winterstart gab es letztmals in der Saison 2009/10 – , wollte Joe Zinnbauer dazu aber nichts beitragen. Er sagte: «Wenn wir 36 Punkte haben, kann man mich nach neuen Zielen fragen. Unser Fokus bleibt es, schnellstmöglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.» Von der Krise der Grasshoppers, vom Vorrücken auf den fünften Rang, der bei normalem Lauf der Dinge für Qualifikationsspiele zur Europa League ausreicht, vom gut besetzten Kader, vom Barnetta-Effekt, von all diesen Dingen wollte sich Zinnbauer einen Tag nach dem 2:1 gegen Lausanne nicht beeinflussen lassen. «Ich bin sehr zufrieden, das war gut. Doch unser Umbau ist nicht abgeschlossen.»

Die Statistik sagt: Der Umbau funktioniert, St. Gallen hat mit Blick auf die sieben vergangenen Runden die drittbeste Bilanz aller Super-League-Clubs. Eine Momentaufnahme zwar, doch eine, die Hoffnung macht. (cbr)