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«Mission impossible» für den SC Kriens?

Der SC Kriens spielt am Mittwoch (20.00) in Aarau die drittletzte Partie der Saison. Kaum einer erwartet einen SCK-Punkt. Der wäre allerdings enorm wichtig.
Turi Bucher
Kämpft mit «Leib und Seele» für den SC Kriens: Saleh Chihadeh (links). (Bild: Roger Grütter (Kriens, 9. März 2019))

Kämpft mit «Leib und Seele» für den SC Kriens: Saleh Chihadeh (links). (Bild: Roger Grütter (Kriens, 9. März 2019))

Kriens-Trainer Bruno Berner blieb am vergangenen Samstag nichts anderes übrig, als seinem Trainerkollegen Ciriaco Sforza zu gratulieren. «Er hat sein Team taktisch gut eingestellt», sagte Berner nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Wil. Nach diesem schmerzhaften, fatalen Ausrutscher ist klar: Kriens ist rund ein Jahr nach dem Aufstieg ein ganz konkreter Abstiegskandidat.

Waren es vor kurzem noch acht Punkte Vorsprung auf den letzten Tabellenrang, ist die Distanz (auf den FC Chiasso) inzwischen auf zwei Punkte geschmolzen. Neun Punkte sind noch zu vergeben – doch der Spielplan will es, dass Kriens noch gegen die drei Spitzenteams Aarau, Lausanne und Servette antreten muss.

«Dieser Abstiegskampf ist eine grosse Mission für meine Spieler», sagt Coach Berner. Aber das wussten sie ja schon vor dem ersten Saisonspiel. Die entscheidende Frage lautet nun: Ist die Realisation des Klassenerhalts eine «Mission impossible» für die SCK-Mannschaft? Denn wie Kriens gegen Aarau, Lausanne und Servette noch zu Punkten kommen soll, ist tatsächlich mit einem dicken Fragezeichen behaftet. Berner sagt zwar: «Wenn nicht jetzt gegen Aarau – wann sollen wir dann befreit aufspielen können?»

Nun, das klingt allerdings schon ziemlich nach einer Durchhalteparole – denn: Kriens scheint nach einer anstrengenden, aufreibenden, aufwühlenden Saison die Luft auszugehen. Der SCK holte in den letzten sieben Spielen nur noch drei mickrige Punkte und keinen einzigen Sieg. Der letzte Vollerfolg datiert auf den 30. März (1:0 in Wil). Konkret: In sportlicher Hinsicht muss man sich um den SC Kriens Sorgen machen. Das bestätigt auch Stürmer Saleh Chihadeh, der zuletzt für das Spiel gegen den FC Wil gesperrt gewesen war und heute gegen Aarau ins Team zurückkehrt. Chihadeh sagt: «Ja, unsere Situation macht mir Sorgen, muss uns Sorgen machen. Aber so wie ich unser Team kenne, so wie wir trainieren – das gibt mir auch die Zuversicht, dass wir uns den Ligaerhalt sichern werden.»

Chihadeh: «Thun ist noch weit weg»

Ligaerhalt oder nicht, Chihadeh wird im Sommer sowieso nicht mehr in der Challenge League spielen. Der in Naters aufgewachsene, palästinensische Nationalspieler wechselt in die Super League zum FC Thun. Dass der zweitbeste SCK-Torschütze nicht mehr mit letzter Überzeugung in den SCK-Abstiegskampf steigt, weist dieser aber vehement von sich. «Thun ist noch weit weg. Ich kämpfe mit Leib und Seele für den SC Kriens.»

Ob das genügt? Nicht viele würden heute im Spiel Aarau– Kriens auf ein Krienser Unentschieden wetten.

Die Restprogramme der Abstiegskandidaten. Chiasso: Winterthur (auswärts), Aarau (heim), Wil (auswärts).

Schaffhausen: Lausanne (a), Wil (h), Winterthur (a).

Kriens: Aarau (a), Lausanne (h), Servette (a).

Rapperswil: Servette (a), Winterthur (h), Aarau (a).

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