Mikaela Shiffrin setzt sich im Gesamt-Weltcup ab

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Ski alpinMikaela Shiffrin gewann in Stockholm erstmals einen Parallelslalom, womit sie im Gesamt-Weltcup ihre Reserve auf Lara Gut auf stattliche 180 Punkte ausbaute. Noch ist nichts entschieden, aber nach dem achten Saisonsieg von Shiffrin wird die Aufgabe für Lara Gut, die grosse Kristallkugel für den Gesamt-Weltcup mit Erfolg zu verteidigen, enorm schwierig.

Die Tessinerin Gut, die am Sonntag im Super-G von Cortina gestürzt war und wegen ihrer Prellungen an Oberarm und Oberschenkel nicht in die schwedische Hauptstadt gereist war, liegt nun 180 Punkte zurück. Das ist eine grosse Hypothek bei noch elf ausstehenden Rennen – drei Super-G und je zwei Prüfungen in den Sparten Abfahrt, Riesenslalom, Slalom und Kombination. Beste Schweizerin wurde Mélanie Meillard auf Platz fünf.

Wie schon im Dezember beim Parallel-Riesenslalom von Alta Badia, wo völlig unerwartet der Franzose Cyprien Sarrazin gewonnen hatte, gab es auch am Hammarby-Bakken mitten in Schwedens Hauptstadt einen Gewinner, den wohl niemand auf der Rechnung hatte. Der Deutsche Strasser, der vor zwei Jahren als Fünfter in Schladming sein bestes Resultat abgeliefert hatte, räumte alles weg, was sich ihm in den Weg stellte. In der Startrunde eliminierte er den Norweger Henrik Kristoffersen, und im Final musste auch der Franzose Alexis Pinturault dem Deutschen den Vortritt lassen. Daniel Yule landete auf Rang neun. (sda)