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Michelle Gisin reist mit Knieverletzung ab

Gut eine Woche vor der WM in Are bekundet Michelle Gisin viel Pech. Die Engelbergin scheidet im Super-G von Garmisch kurz vor dem Ziel aus, einen Sturz kann sie aber vermeiden.
Claudio Zanini, Garmisch
Viel Pech für Michelle Gisin. (Bild: AP Photo/Giovanni Auletta, Garmisch-Partenkirchen, 25. Januar 2019)

Viel Pech für Michelle Gisin. (Bild: AP Photo/Giovanni Auletta, Garmisch-Partenkirchen, 25. Januar 2019)

Stunden nach dem Super-G-Rennen der Frauen in Garmisch-Partenkirchen teilt Swiss Ski mit, dass Michelle Gisin eine Verletzung am rechten Knie erlitten habe. Die 25-Jährige reiste noch am Samstag zurück in die Schweiz zwecks genauerer medizinischer Abklärungen. Erst danach würden detaillierte Informationen über die Schwere der Verletzung und die allfällige Ausfalldauer vorliegen.

Für Gisin geht damit das Auf und Ab in dieser Saison weiter. In den beiden Abfahrten von Lake Louise stand die Obwaldnerin zweimal auf dem Podest. Im Dezember, nachdem ihr Bruder Marc in Gröden stürzte, legte sie eine Wettkampfpause ein, um bei der Familie sein zu können. Anfang Januar zeigte sich Michelle Gisin erholt vom Schock. In den Slaloms von Zagreb und Flachau fuhr sie zweimal auf den 7. Platz. Denselben Rang erreichte sie auch vor einer Woche in der Abfahrt in Cortina.

Corinne Suter: «Das war gelogen»

Ganz anders präsentiert sich die Gemütslage bei Corinne Suter. Die Formkurve zeigt weiter aufwärts. Sie wird Sechste im Super-G, es ist das beste Ergebnis ihrer Karriere in dieser Sparte. Die Selektionskriterien für die WM hat sie damit erfüllt. Im Zielraum sagt sie: «Der Druck war für mich riesig, weil ich im Super-G noch nie etwas Schlaues zustande brachte. Das kann man sich gar nicht vorstellen.»

Die Aussage ist insofern erstaunlich, da sie am Vortag in entspannter Hotelatmosphäre glaubhaft vermittelte, sie würde sich nicht zu viele Gedanken machen wegen des Super-G und der WM-Qualifikation, es gebe ja noch die Abfahrt. Darauf angesprochen, sagt die 24-jährige Schwyzerin: «Das war gelogen.» Die Lacher hat sie auf ihrer Seite. «Klar habe ich daran gedacht, das ist doch normal.» In der Abfahrt dürfte am Sonntag (11.30/SRF 2) wieder mit Suter zu rechnen sein. Im ersten Training war sie am Donnerstag die Schnellste. Die Kandahar-Piste scheint ihr zu behagen. «Ich werde heute nochmals das Video vom Super-G anschauen. Wo es durchgeht, weiss ich ja nun. Das kommt gut.»

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