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Der Thurgauer Profiboxer Zino Meuli ergattert den WM-Titel

Der Thurgauer Zino Meuli holt in Kreuzlingen den WM-Titel im Weltergewicht. Er gewinnt gegen den Tschechen Josef Zahradnik in Kreuzlingen knapp nach Punkten. Für Meuli ist es der 13. Sieg im 13. Kampf.
Philipp Wolf
Zino Meuli (rechts) hält seinen Rivalen Josef Zahradnik auf Distanz und gewinnt erneut. (Bild: Reto Martin)

Zino Meuli (rechts) hält seinen Rivalen Josef Zahradnik auf Distanz und gewinnt erneut. (Bild: Reto Martin)

Es war ein für Zino Meuli untypischer Sieg, der ihm im Kampf gegen den Tschechen Josef Zahradnik den WM-Titel der World Boxing Federation im Weltergewicht eintrug.

Vor dem Kampf galten Fitness, Schnelligkeit und Beweglichkeit als grosse Stärken des Thurgauers. Als eine seiner Schwächen gab er vor dem Kampf zu Protokoll, dass er nicht zu den Schnellstartern zähle.

Im Finale mit grosser Mühe

In der Kreuzlinger Bodensee-Arena wähnten sich die Zuschauer folglich in einer verkehrten Welt, als der 26-Jährige Schweizer gegen seinen tschechischen Kontrahenten stark begann, aber gegen Ende des Kampfes grosse Mühe bekundete. So sagte Meuli nach dem Kampf:

«Ich bin froh, dass ich am Ende noch durchgekommen bin.»

Bis Kampfhälfte schien es nicht so, als würde Meuli später noch dermassen in Bedrängnis geraten. Er war von Beginn an präsent und über die ersten Runden unbestritten der aktivere Boxer. Immer wieder traf der grössere Schweizer seinen Gegner aus der Entfernung, wenn auch nur selten präzise oder wuchtig.

Meuli baut ab, Zahradnik kommt zurück

Zahradnik suchte sein Heil derweil in «Infights» und schaffte es, Meuli den einen oder anderen Leberhaken zu verpassen. Ab Kampfhälfte schien sich so das Blatt allmählich zu Gunsten des Osteuropäers zu wenden. Zahradnik war es nun, der Meuli im Ring umher trieb, während der Thurgauer ständig aus- und zurückweichen musste.

Was kommt, ist offen

Weil der Tscheche aber nicht im Stande war, Meuli wirkungsvoll zu treffen, konnte sich dieser über Wasser halten. «Gegen Ende musste ich mich auf Einzelaktionen konzentrieren», sagte der in St. Gallen wohnende Meuli. Dies gelang ihm, und so gewann er nach zwölf Runden knapp nach Punkten. Wie es für den nach 13 Kämpfen noch unbesiegten Thurgauer nun weitergeht, ist noch offen.

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