Meisterschaft läuft nicht nach Plan

In Zolder, Belgien, haben die Läufe 7 und 8 der IDM stattgefunden. Der Motorrad-Rennfahrer Roman Stamm aus Fischingen wollte an diesem Event einige Punkte aufholen.

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Roman Stamm auf der Aufholjagd im ersten Rennen. (Bild: pd/Sportfoto Wiessmann)

Roman Stamm auf der Aufholjagd im ersten Rennen. (Bild: pd/Sportfoto Wiessmann)

MOTORRAD. In den drei freien Trainings des IDM-Events (Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft) in Zolder, Belgien, wurde sehr viel am Fahrwerk von Roman Stamms Kawasaki gearbeitet. Diese Strecke besteht aus vielen Kurven, harten Bremsmanövern und drei engen Schikanen. Die gefahrenen Rundenzeiten gaben Anlass für ein positives Wochenende.

47 Fahrer am Start

In den zwei Zeittrainings konnte sich Stamm zeitlich kontinuierlich verbessern. Am Schluss belegte er den 13. Startplatz, 5. Platz in der Kategorie Superstock 1000. Er fuhr auch die holländische Meisterschaft mit. Das Starterfeld umfasste insgesamt 47 Fahrer. Da diese Rennstrecke in Zolder nur für 41 Starter zugelassen ist, mussten die sechs letzten Fahrer über die Klinge springen und konnten ihre Heimreise antreten.

Aufholjagd im ersten Rennen

Den Start zum ersten Rennen versiebte der Thurgauer komplett, nach einigen Überholmanövern reichte es schlussendlich für den 5. Rang und weiteren elf Punkten im Gesamtklassement. Das zweite Rennen ist schnell erzählt. Mit einem sehr guten Start konnte Roman Stamm einige Ränge gutmachen. Aber schon in der dritten Runde kam er mit viel Verspätung über die Zielgerade. In der besagten Runde drei konnte er nach einem fürchterlichen Vorderrad-Rutscher einen Sturz nur mit viel Glück und Können auffangen. Mit anschliessenden starken Vibrationen in den Rechtskurven fuhr Stamm aus Sicherheitsgründen in die Box und gab das Rennen enttäuscht auf. Dieser Ausfall wird derzeit noch untersucht.

Stamm gibt noch nicht auf

Was den IDM-Supersport-Titel betrifft, macht sich Stamm noch keine Sorgen. Es sind erst die Hälfte der Rennen absolviert. Es kann sich noch niemand sicher fühlen. Stamm gibt auf alle Fälle nicht auf. Wie schnell etwas passieren kann, haben wir an diesem Rennen bei Nekvasil, einem der Favoriten, gesehen. Er verletzte sich bei einem Sturz und wird für längere Zeit ausfallen.

Seinen vierten Gesamtrang konnte Stamm verteidigen. (sda)

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