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Marcel Hug im falschen Flugzeug

Leichtathletik Im Gegensatz zu Manuela Schär, die am Wochenende mit ihrem Sieg im Tokio Marathon die diesjährige Majors-Serie gewann, scheiterte der Pfyner Marcel Hug – ungewohnt, unverschuldet, tragisch. Weil er gute Erfahrungen gemacht hat mit einer späten Anreise in eine andere Zeitzone, trat Hug den Flug nach Tokio erst am Freitag an. Da ein Passagier aber unterwegs mit gesundheitlichen Schwierigkeiten kämpfte (Schlaganfall), wendete die Flugzeugcrew über Weissrussland und kehrte nach Zürich zurück. Sodann ergab sich für Hug keine Möglichkeit mehr, um rechtzeitig an den Start in der japanischen Hauptstadt zu gelangen. «Das ist das Risiko einer späten Anreise», sagte der Thurgauer besonnen und drückte die Hoffnung aus, dass es besagtem Passagier wieder besser geht. In Boston am 16. April oder London am 22. April kann Hug den Sieg nachholen, den er verpasst hat und den er noch benötigt, um den Major-Series-Triumph von 2017 zu wiederholen. (gg)

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