Manchester und Moyes droht nächste Schmach

FUSSBALL. In den Achtelfinal-Rückspielen der Champions League muss Manchester United heute gegen Olympiakos Piräus ein 0:2 wettmachen. Sonst versinkt der englische Rekordmeister ganz in die Krise.

Merken
Drucken
Teilen

FUSSBALL. In den Achtelfinal-Rückspielen der Champions League muss Manchester United heute gegen Olympiakos Piräus ein 0:2 wettmachen. Sonst versinkt der englische Rekordmeister ganz in die Krise.

In der ersten Saison nach dem Rücktritt von Alex Ferguson läuft bei Manchester United nichts zusammen. Immer, wenn vermutet wird, der Tiefpunkt sei erreicht, folgt eine nächste Blamage – wie zuletzt beim 0:3 zu Hause gegen Liverpool.

Unzufriedene Spieler

Auch in der Champions League enttäuschte das Team schwer. Nach dem 0:2 bei Olympiakos Piräus ärgerte sich die Clubleitung und flogen innerhalb der Mannschaft die Fetzen. Wayne Rooney beklagte sich über die defensive Rolle, die er gegen den griechischen Meister von seinem Trainer David Moyes zugeteilt erhalten hatte. Robin van Persie monierte, er sei immer in die vom Trainer zugewiesenen, angeblich freien Räume gelaufen, aber dort sei meistens ein Mitspieler im Weg gestanden.

Moyes hat drei Spiele Zeit

Lange stärkten die Verantwortlichen dem Trainer den Rücken, jetzt muss der Schotte doch um seinen Job fürchten. Die englische Presse schreibt, der 50-Jährige müsse in den kommenden drei Spielen beweisen, dass er die Wende schaffen könne. Heute gegen Olympiakos, danach gegen West Ham und im Derby gegen Manchester City. Bleibt der Erfolg aus, dürfte die Zeit des Nachfolgers von Ferguson trotz eines Sechs-Jahres-Vertrags nach wenigen Monaten zu Ende sein. «Die Spieler wissen, worum es geht. Wir können die Begegnung mit Olympiakos Piräus zu unseren Gunsten entscheiden», so Moyes. (zo.)