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MAKELLOS: Sieg für das Momentum

Roger Federer gewinnt an den ATP Finals in London auch das letzte Gruppenspiel. Er setzt sich mit 6:7 (5:7), 6:4, 6:1 gegen den Kroaten Marin Cilic durch.
Marcel Hauck (sda)
Roger Federers Sieg bringt 200 ATP-Punkte ein. (Bild: Andy Rain/EPA)

Roger Federers Sieg bringt 200 ATP-Punkte ein. (Bild: Andy Rain/EPA)

Marcel Hauck (SDA)

Ein Preisgeld von 191000 Dollar und 200 ATP-Punkte sind natürlich nicht nichts. Dennoch hatte das dritte Vorrundenspiel gegen Marin Cilic für Roger Federer besseren Exhibition-Charakter, nachdem er sich bereits am Dienstagabend als Gruppensieger für die Halbfinals qualifiziert hatte. Es sei nicht zuletzt darum gegangen, «das Momentum zu behalten», wie er es ausdrückte.

Dies gelang dem sechsfachen Masters-Champion nach einem eher verhaltenen Start ausgezeichnet. Er wurde mit zunehmender Spieldauer immer stärker und gewann den Entscheidungssatz – wie gegen Alexander Zverev – sehr deutlich 6:1. Die heikelste Phase musste er zu Beginn des zweiten Satzes überstehen, als er beim Stand von 1:1 Cilics einzigen Breakball der gesamten Partie abwehren musste. Insgesamt funktionierte der Service hervorragend (17 Asse). «Es war eine ganz andere Partie als gegen Zverev», stellte Federer fest. «Cilic lässt dich mehr spielen.» Entsprechend konnte er offensiver agieren. «Im zweiten Satz habe ich mir gesagt: Spiel locker. Es ist egal, wenn du mehr Fehler machst. Reg dich nicht auf.» Das sei dann immer besser gegangen. Besonders positiv: «Körperlich bin ich sehr gut drauf.» Am Ende habe man auch gemerkt, dass er mehr Selbstvertrauen habe als Cilic, der im dritten Spiel zum dritten Mal in drei Sätzen verlor.

Vergebene Chancen im ersten Satz

Den ersten Satz verlor Federer, ohne einen Breakball abwehren zu müssen. Er ging allerdings etwas fahrlässig mit seinen eigenen Chancen um. Erst seine sechste Möglichkeit auf ein Break konnte er nutzen, es war sogleich das 6:4 zum Satzausgleich. Mit dem gleichen Schwung fuhr er weiter und nahm Cilic, der bereits vor der Partie keine Halbfinal-Chance mehr gehabt hatte, gleich zu Beginn des Entscheidungssatzes erneut den Aufschlag ab.

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