Magere Ausbeute für SCK

Die Kreuzlinger Wasserballer spielen zur Eröffnung der Freibadsaison auswärts gegen Horgen und das erste Saison-Heimspiel gegen Lugano. Der SCK kann nur gegen Lugano punkten.

Matthias Frese
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Robin Pleyer vom SC Kreuzlingen (weisse Mütze) erzielte gegen Lugano kurz vor Schluss den Ausgleich. (Bild: Mario Gaccioli)

Robin Pleyer vom SC Kreuzlingen (weisse Mütze) erzielte gegen Lugano kurz vor Schluss den Ausgleich. (Bild: Mario Gaccioli)

WASSERBALL. Eine Niederlage gegen Horgen und ein Unentschieden gegen Lugano. Für den SC Kreuzlingen beginnt die Freibadsaison in der NLA nicht nach Plan. Horgen und Kreuzlingen lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem besonders die ausländischen Spieler herausragten. Im gesamten Verlauf verfehlte Kreuzlingen zu oft das Tor und war in der Verteidigung zu nachlässig. Zusätzlich deckten die Horgner Topschützen Vacho doppelt, wodurch allerdings das Ausländerduo Somogyi und Petrovic zur Geltung kam. Zusammen trafen die zwei Profis achtmal und machten das Gros der Kreuzlinger Tore aus.

Gefährlichster Akteur war jedoch der gegnerische Ungar Czigány, den die Thurgauer nie unter Kontrolle bekamen. Er hielt Horgen mit sieben Toren im Spiel. Erst im letzten Viertel konnte Horgen die Führung endgültig an sich reissen und siegte mit 13:11.

Krimi gegen Lugano

Das letzte Spiel im Hörnli der vergangenen Saison war der Playoff-Final gegen die Luganesi. Nach dem hitzigen Match, in welchem der SCK unterlag, kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen den Kontrahenten. Ausgerechnet das erste Kreuzlinger Heimspiel stellte wieder die gleichen Teams gegenüber. Auch wenn die Wogen noch nicht geglättet sind, kam es zu einem weitestgehend fairen und fesselnden Spiel. Die Kreuzlinger Wasserballer fanden zu Beginn noch nicht ins Spiel und gaben mehrmals zu leichtfertig den Ball ab. Lugano hingegen zeigte sich mit 5:2 Toren im ersten Viertel verbissen.

Endstand 10:10

Obwohl die Mannschaft noch Unsicherheiten zeigte, gestalteten die Kreuzlinger zunehmend den Verlauf. Vor dem letzten Viertel führte Lugano nur noch mit 9:8. Robin Pleyer glich zwei Minuten vor Schluss aus. Kurz vor dem Abpfiff hatte man sogar noch die Chance auf den ersten Führungstreffer. Doch das inkonsequente Stellungsspiel erschwerte den Torabschluss, weshalb es beim Endstand von 10:10 blieb.

Das Ziel von zwei Siegen, um sich frühzeitig in eine gute Ausgangslage für die Playoffs zu setzen, konnte Kreuzlingen nicht erfüllen und musste sogar seine zweite Niederlage einfahren. Dennoch bleibt der SCK auf dem zweiten Rang und folgt damit dicht Titelverteidiger Lugano.

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