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Luzern wird zur Schachhochburg

Am Donnerstag beginnt das internationale Turnier «Luzerner Open». Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig – der Favorit kommt aus Indien.
Kurt Liembd
So sah es am Luzerner Open im letzten Jahr statt: Schachspieler bei der Arbeit. (PD)

So sah es am Luzerner Open im letzten Jahr statt: Schachspieler bei der Arbeit. (PD)

Das Luzerner Open, das seit einigen Jahren vom Innerschweizer Schachverband (ISV) durchgeführt wird, war ursprünglich eine offene Innerschweizer Meisterschaft. Heute kommen die teilnehmenden Schachspieler aus allen Schweizer Landesteilen und aus 10 Staaten, so aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Rumänien, Slovakei, Bulgarien, Norwegen, ja sogar aus Indien und Südafrika. Stärkster angemeldeter Spieler ist der Inder Chakravarthi Reddy mit einer ELO-Zahl von 2413, was knapp unter dem Grossmeistertitel liegt.

Unter den stärksten Spieler findet man auch zahlreiche Innerschweizer, so Roger Moor aus Zug (2390 Elo), Aleksandar Rusev aus Luzern (2337 Elo), Lubomir Kovac vom Schachclub Goldau-Schwyz (2255 Elo), Serge Wilhelm vom Schachclub Zug (2049 Elo) und weitere Luzerner wie Markus Eichenberger (2010 Elo), Frank Neubert (1983 Elo) und Hans Speck (1977 Elo).

Professionelle Züge

Am Turnier nehmen aber nicht nur Spitzenspieler teil, denn gespielt wird in drei verschiedenen Stärkeklassen. In der höchsten Kategorie A sind 35 Spieler gemeldet, in der Kategorie B 30 Spieler und in der Kategorie C 62 Spieler. Das Turnier findet in der Sportanlage Dula an der Bruchstrasse 78 in Luzern statt und dauert täglich von 10.00 bis 18.30 Uhr. Interessierte Zuschauer sind jederzeit willkommen. Gespielt werden sieben Runden, wobei eine Runde bis zu vier Stunden dauern kann. Organisator ist der Innerschweizer Schachverband mit Präsident Kurt Gretener aus Cham an der Spitze.

Der gesamte Ablauf hat durchaus professionelle Züge, denn Kurt Gretener gehört im Weltschachverband FIDE zum Feld der Internationalen Schiedsrichter. Ihm zur Seite steht Spielleiter Urs von Wyl aus Buochs, der ebenfalls Vorstandsmitglied im Innerschweizer Schachverband ist. Die Festwirtschaft wird von Werner Rupp geführt, dem Präsidenten des Schachclubs Luzern, der vor Kurt Gretener langjähriger Präsident des ISV war. Da dieses Jahr keine Innerschweizer Einzelmeisterschaft (ISEM) stattfindet, wird dieses Turnier gleichzeitig als ISEM gewertet, was für die Einheimischen Spieler einen zusätzlichen Motivationsschub auslösen dürfte.

Luzern war auch schon Olympiastadt

Das Turnier beweist einmal mehr, dass Luzern eine Schachhochburg ist. So ist der Schachclub Luzern vor wenigen Tagen zum zweiten Mal nach 1991 Schweizer Mannschaftsmeister geworden. In einer dramatischen Nationalliga-A-Doppelschlussrunde in Lausanne blieben die Luzerner als einzige der fünf Titelanwärter souverän siegreich. Im Luzerner Team spielten auch zwei Grossmeister (GM), was die höchste Auszeichnung im Schachsport ist. Es sind dies Robert Hübner und Noël Studer.

Luzern und Schach – diese Kombination passt schon länger zusammen. So fand 1982 die weltweit beachtete Schacholympiade statt und bereits viermal war Luzern Austragungsort der Mannschafts-Weltmeisterschaft, nämlich in den Jahren 1985, 1989, 1993 und 1997.

Unter www.schach-isv.ch finden Sie weitere Informationen.

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