Luzern und Vaduz brauchen Heimsiege

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Fussball Luzern und Vaduz sind in der 33. Runde der Super League auf Heimsiege angewiesen. Die Innerschweizer wollen gegen Lausanne die Krise beenden und Platz drei nicht aus den Augen verlieren, die Liechtensteiner brauchen gegen die Young Boys drei Punkte, um im Abstiegskampf weiter zu hof­- fen.

Derzeit durchlebt der FC Luzern eine schlechte Phase. Zuletzt verlor er viermal in Folge. Das hat in der Innerschweiz für Unruhe gesorgt. Der Trainer sagte: «Die Mannschaft ist mental tot.» Der Präsident sagte: «Der Trainer hat mit seiner Aussage ­einen Eclat ausgelöst.» Vor dem Heimspiel gegen Lausanne hat zumindest Trainer Markus Babbel die Ruhe und den Optimismus wiedergefunden. «In den letzten Tagen gab es Signale, dass die Mannschaft noch lebt», so der Deutsche. Trotz der 1:4-Niederlage will Babbel am letzten Sonntag in Bern gegen die Young Boys «mehr positive Ansätze als in den vorangegangenen Spielen» gesehen haben.

Lausanne ist noch mehr auf Punkte angewiesen

Um die kleine Chance auf den dritten Platz und damit allenfalls auf den direkten Zugang zur Europa-League-Gruppenphase (im Falle einer Cupfinal-Niederlage von Sion) zu wahren, braucht Luzern heute einen Heimsieg gegen Lausanne. Noch mehr auf Punkte angewiesen sind jedoch die Gäste. Bei fünf Zählern Vorsprung auf den Tabellenletzten Vaduz wäre ein Sieg wohl schon mehr als die halbe Miete auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Vaduz spielt gleichzeitig zu Hause gegen die Young Boys, die in den letzten vier Runden auch mathematisch nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren haben. Ohne auf allfällige personelle Experimente auf Seiten der Berner zu achten, sagte Vaduz-Trainer Roland Vrabec: «Wir brauchen vor allem wieder einmal das nötige Wettkampfglück.» (sda)